Am 40. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Tabellenführer Eisbären Berlin eine derbe 0:4-Niederlage in Iserlohn kassiert. Im Spitzenspiel setzte sich Mannheim knapp gegen Straubing durch. Zudem gewannen neben Iserlohn auch Düsseldorf und Krefeld zu Null.
Beim Angstgegner Iserlohn hat Spitzenreiter Eisbären Berlin eine deutliche 0:4-Niederlage kassiert. Alle vier Treffer fielen dabei im Mitteldrittel. Christian Hommel (2), David Spina und Mike York schossen Iserlohn zum Heimsieg. Nach dem 0:3 wechselte Eisbären-Trainer Don Jackson seinen Torhüter aus - Kevin Nastiuk kam für Rob Zepp. Iserlohns Goalie Sebastien Caron sicherte sich einen Shut-out.Die Eisbären bleiben Erster, Iserlohn Zehnter.
Nicht nur der Tabellenführer hat verloren, nein, auch der Tabellenzweite hat eine Niederlage kassiert. Der ERC Ingolstadt verlor beim EHC München mit 2:3 n.V. München ging in der regulären Spielzeit zweimal durch Eric Schneider in Führung. Für Ingolstadt glichen Luciano Aquino und Thomas Greilinger aus. Im Penaltyschießen sicherte Brandon Dietrich dem EHC den Zusatzpunkt.München ist Achter, Ingolstadt bleibt Zweiter.
Die Adler Mannheim haben das DEL-Spitzenspiel gegen die Straubing Tigers mit 4:3 n.V. gewonnen. Dabei lag Mannheim aber zwischenzeitlich mit 1:3 hinten. Mannheim ging durch Nicolai Goc in Führung, doch Matt Hussey, Andy Canzanello und René Röthke drehten die Partie zu Gunsten der Gäste. Mannheim kam jedoch noch zum Ausgleich - Adam Mitchell und Chris Lee trafen für die Adler. In der Verlängerung sorgte Chris Lee mit seinem zweiten Treffer für den Zusatzpunkt der Kurpfälzer, die damit weiterhin Dritter bleiben. Straubing ist Fünfter.
Die Grizzly Adams Wolfsburg haben das Niedersachsen-Derby gegen die Hannover Scorpions knapp mit 2:1 n.V. gewonnen. Sebastian Furchner brachte den Vizemeister in Führung, doch Scott King gelang der 1:1-Ausgleich für den Tabellenletzten. In der Verlängerung wurde Matt Dzieduszycki zum Matchwinner. Ausgerechnet der ehemalige Hannoveraner sorgte also für den Wolfsburger Zusatzpunkt.Wolfsburg ist Vierter, Hannover bleibt Letzter.
Einen klaren 4:0-Heimsieg feierten die DEG Metro Stars gegen die Hamburg Freezers. Simon Danner, Daniel Kreutzer, Evan Kaufmann (Unterzahltor) und Andy Roach erzielten die Treffer für die DEG. Bobby Goepfert feierte einen Shut-out.Düsseldorf ist Neunter, Hamburg Sechster.
Einen knappen 3:2-Auswärtssieg feierten die Kölner Haie bei den Augsburger Panthern. Augsburg ging durch Peter Flache in Führung, doch die Haie drehten die Partie durch Tore von Charlie Stephens und Matt Pettinger. John Zeiler gelang der 2:2-Ausgleich. Alex Weiß sorgte dann letztendlich für die Entscheidung mit seinem Treffer zum 3:2.Köln ist Siebenter, Augsburg Elfter.
Einen wichtigen 2:0-Auswärtssieg feierten die Krefeld Pinguine bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Herberts Vasiljevs und Roland Verwey erzielten die Tore für die Pinguine, bei denen Scott Langkow einen Shut-out feierte.Krefeld ist Zwölfter, Nürnberg Dreizehnter. Die Chancen auf Platz Zehn werden immer kleiner für die Franken, die nun 17 Punkte Rückstand haben.
Tabellenführer Eisbären Berlin steht am Wochenende vor zwei schweren Auswärtsspielen. Am heutigen Freitag gastieren die Berliner beim Tabellenzehnten Iserlohn Roosters (19:30 Uhr) und am Sonntag beim Tabellenfünften Straubing Tigers (14:30 Uhr). Gegen beide Mannschaften sahen die Eisbären zuletzt nicht wirklich gut aus.Gegen
die Sauerländer verlor man drei der letzten vier Ligaspiele. Zweimal gewann Iserlohn dabei auf eigenem Eis - 4:3 und 3:1. Einmal setzten sich die Roosters in der O2 World durch - 4:2. Beim letzten Aufeinandertreffen siegten jedoch die Eisbären, als man zu Hause mit 5:2 gegen Iserlohn gewann.Beide haben sechs der letzten zehn Ligaspiele gewonnen, sind also beide gleich gut in Form. Für Iserlohn geht es heute aber um wesentlich mehr als für die Eisbären. Für die Roosters geht es nämlich um wichtige Punkte im Kampf um Platz Zehn. Den belegen sie zwar derzeit, aber der Kampf um die Pre-Play-Offs ist in diesem Jahr so spannend wie nie.Am So
nntag reisen die Berliner dann zum Überraschungsteam der Saison - zu den Straubing Tigers. Diese stehen derzeit auf einem starken fünften Tabellenplatz und werden sich wohl dieses Jahr erstmals für die Play-Offs qualifizieren. Und das vielleicht sogar direkt, wenn jetzt nicht mehr viel schief läuft.Mit den Tigers hatten die Eisbären zuletzt so ihre Schwierigkeiten gehabt, verloren fünf der letzten sechs Ligaspiele gegen Straubing. Und Straubing ist zu Hause sehr stark, was die Aufgabe am Sonntag im Stadion am Pulverturm nicht einfacher machen wird.Vor diesen beiden Auswärtsspielen haben die Eisbären nach wie vor arge Personalprobleme. Heute Abend in Iserlohn fehlen dem Deutschen Meister sieben Spieler - Stefan Ustorf, André Rankel, Constantin Braun, Mads Christensen, Denis Pederson, Dominik Bielke und Sven Felski. Eventuell wird auch Florian Busch nicht mit dabei sein. Er konnte gestern wegen einer Handverletzung nicht trainieren. Sein Einsatz ist fraglich.Am Sonntag kehrt dann zu mindestens Sven Felski wieder zurück in den Kader. Seine Vier-Spiele-Sperre ist dann abgelaufen.
In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) findet morgen der 40. Spieltag statt. Es geht so langsam Richtung Ende der Hauptrunde zu. Der Kampf um die Play-Offs wird nun so richtig spannend. Am Freitag findet sieben Spiele statt, darunter in Mannheim das Spitzenspiel.Topspiel des 40. Spieltages:
We
nn mir einer vor der Saison gesagt hätte, dass am 40. Spieltag die Partie Mannheim gegen Straubing das Spitzenspiel sein wird, den hätte ich für verrückt gehalten. Doch morgen ist es in der SAP-Arena tatsächlich das Topspiel, denn der Dritte empfängt den Fünften. Straubing kann mit einem Sieg den Rückstand auf die Adler auf zwei Punkte verkürzen.Vier der letzten fünf Heimspiele gegen die Tigers gewannen die Kurpfälzer. In dieser Saison gewann bisher immer das Heimteam - Mannheim mit 3:2 und Straubing mit 5:4 n.V.Die weiteren Spiele des 40. Spieltages im Überblick:
Iserlohn Roosters vs. Eisbären Berlin
Tabellenzehnter gegen den Spitzenreiter: Iserlohn kam zuletzt wieder besser in Form, die Eisbären behaupteten trotz Personalprobleme die Tabellenführung. In dieser Saison gewann Iserlohn zweimal (4:2 in Berlin/3:1 zu Hause), die Eisbären einmal (5:2 zu Hause).
EHC München vs. ERC Ingolstadt
Tabellenachter gegen Tabellenzweiter: München kämpft noch um Platz Sechs, muss aber auch aufpassen, dass man nicht aus den Top-10 heraus fällt. So eng geht es im Mittelfeld der Liga zu. Ingolstadt schielt noch auf Platz Eins. Ingolstadt gewann die ersten beiden Vergleiche in dieser Saison - 4:3 n.V. zu Hause und 3:1 in München.
Grizzly Adams Wolfsburg vs. Hannover Scorpions
Niedersachsen-Derby in Wolfsburg: Während sich Wolfsburg in der Spitzengruppe etabliert hat, steht Hannover am Ende der Tabelle und wird in dieser Saison wohl nicht die Pre-Play-Offs erreichen. Wolfsburg gewann die ersten beiden Spiele in dieser Saison - 3:2 zu Hause und 3:0 in Hannover.
DEG Metro Stars vs. Hamburg Freezers
Kampf um Platz Sechs: Hamburg ist zur Zeit Sechster und hat zehn Punkte Vorsprung auf Düsseldorf. Will die DEG also die Play-Offs noch direkt erreichen, sollte man morgen Abend gewinnen. Bisher gab es in dieser Saison nur Heimsiege - Düsseldorf gewann mit 3:2 n.V., Hamburg mit 6:3 und 7:2.
Augsburger Panther vs. Kölner Haie
Kampf um die Pre-Play-Offs: Der Elfte Augsburg empfängt den Siebten Köln. Beide Mannschaften trennen nur vier Punkte. Es geht also um sehr viel in diesem Spiel. Augsburg gewann bisher zwei Spiele in dieser Saison (2:1 zu Hause/2:1 n.V. in Köln), Köln ein Spiel (4:3 n.P. auf eigenem Eis).
Thomas Sabo Ice Tigers vs. Krefeld Pinguine
Kampf um Platz Zehn: Beide Mannschaften wollen noch in die Pre-Play-Offs. Nürnberg hat 14 Punkte Rückstand auf Platz Zehn, Krefeld acht Punkte. Auch hier steht also viel auf dem Spiel. In den ersten beiden Spielen setzte sich jeweils das Auswärtsteam durch - Nürnberg beim KEV mit 4:1 und Krefeld in Nürnberg mit 2:1.

In der NHL ist es jedes Jahr das Highlight schlecht hin: Die Rede ist vom Winter Classic Spiel. Gibt es ein solches Winter Classic nun auch in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)? Kann durchaus sein. Jedenfalls plant der Eigner der Thomas Sabo Ice Tigers, Thomas Sabo, ein solches Spiel im Nürnberger Frankenstadion:"Das wird eine große Geschichte für die Stadt, für die Ice Tigers und das deutsche Eishockey. Das ist kein Wischi-Waschi, dahinter steckt eine absolut seriöse Planung. Die Liga, die Stadt, die Betreibergesellschaft, wir sind voller Emotion dabei."Thomas Sabo scheint es also ernst zu meinen. Ich würde das sehr gut finden. So ein Freiluftspiel in der DEL hätte doch etwas. Wer im Mai 2010 beim WM-Auftaktspiel zwischen Deutschland und der USA (2:1 n.V.) dabei war, der weiß, wie toll die Atmosphäre bei so einem Spiel sein kann. Ich selber war damals dabei gewesen und denke immer wieder gerne an den 07. Mai 2010 zurück, als dieses Spiel in der Arena Auf Schalke statt fand.An dem ersten Winter Classic würden natürlich die Thomas Sabo Ice Tigers dran teilnehmen. Doch wer würde der Gegner der Franken werde? In Frage kommen da die bayerischen Rivalen und die beiden Spitzenteams aus Mannheim und Berlin. Sowohl Mannheim als auch Berlin scheinen der Sache nicht abgeneigt zu sein. So sagte zum Beispiel Mannheims Clubchef Daniel Hopp:"Das ist eine Super-Sache, logisch wären wir gerne dabei. Ich drücke ihm die Daumen. Alles, was unseren Sport weiter und in die Öffentlichkeit bringt, hat es verdient, unterstützt zu werden."Und auch die Eisbären signalisieren Interesse, wie Manager Peter John Lee gegenüber der Bild sagte: "Natürlich haben wir großes Interesse dabei zu sein. Aber konkrete Verhandlungen mit Nürnberg und der DEL gab es bisher noch nicht."Die Voraussetzungen für ein Winter Classic stehen also gut. Bevor das jedoch tatsächlich statt finden kann, müssen noch einige Dinge gelöst werden. Von Seiten der DEL steht dem ersten Winter Classic in der DEL jedenfalls nichts im Weg, wie DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke sagte:"Ein Open-Air-Spiel steht schon lange auf der Wunschliste der DEL. Es geht um DEL-Punkte. In den nächsten Wochen werden wir entscheiden, wer strategisch der beste Partner ist."
Wir halten Euch auf dem Laufenden, wenn es was Neues in Sachen Winter Classic in der DEL geben sollte.
Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey NEWS (Ausgabe 4 vom 24.01.2012)

Die Kölner Haie haben den DEL-Klassiker gegen die Adler Mannheim mit 4:3 gewonnen. Johan Akerman und Matt Pettinger brachten die Haie mit 2:0 in Führung, Yannick Lehoux verkürzte noch im ersten Drittel auf 2:1.Im Mitteldrittel legte John Tripp das 3:1 nach, doch die Mannheimer kamen durch Adam Mitchell und erneut Yannick Lehoux zum 3:3-Ausgleich.Im letzten Drittel wurde Greg Claaßen zum Matchwinner. Er erzielte in der 42. Minute den 4:3-Siegtreffer für den KEC.Köln ist nach dem Sieg nun Siebenter. Der Rückstand auf Platz Sechs beträgt sieben Punkte. Mannheim bleibt Dritter.
In der vergangenen Woche hatte Eisbären-Manager Peter John Lee nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Er verpflichtete Stürmer Jonathan Sim von Slavia Prag. Angesichts der Personalprobleme musste Lee handeln und tat dies auch. Mit Sim verpflichtete er einen NHL-erfahrenen Spieler, der auch schon den begehrten Stanley Cup gewann.Am Freitag gab Sim sein Debüt gegen München (1:2). Schon dort zeigte er gute Ansätze und erarbeitete sich zwei sehr gute Torchancen. Insgesamt fünf Torschüsse gab er ab.Am Sonntag absolvierte er dann bereits sein zweites Heimspiel für die Berliner. Auch diesmal zählte er wieder zu den auffälligsten Spielern, gab sechs Torschüsse ab.Er zeigt viel Einsatz, kämpft um jeden Puck und geht keinem Check aus dem Weg. Vor dem Tor zeigt er seinen Willen, das Tor unbedingt erzielen zu wollen. Bisher hat es für ihn noch nicht geklappt mit einem Tor, aber ich denke, dass ein Treffer nur noch eine Frage der Zeit sein wird.Jonathan Sim passt auf jeden Fall sehr gut ins Team der Eisbären. Er ist eine Verstärkung für das Team und könnte noch zu einem Schlüsselspieler werden. Mit ihm hat Lee einen sehr guten Spieler verpflichtet.
Gestern Nachmittag fand in der O2 World das Bruderduell zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers statt (3:0). Meinen Spielbericht zum Spiel habt Ihr bereits gestern lesen können. Heute will ich Euch mal den Spielbericht von Eisbären-Fan David, der bei uns im Tippspiel unter dem Namen AssIK mittippt, zeigen. Er hatte bei uns angefragt, ob er mal einen Bericht verfassen kann und ob wir den dann mal bei uns im Blog veröffentlichen würden.
Dem Wunsch sind wir sehr gerne nach gekommen und nun könnt Ihr Euch mal den Spielbericht von David durchlesen:
Berlin vs. Hamburg - 3:0 - 22.01.2012Spielbericht:Einer der vielen Verletzten ist heute endlich wieder zurück gekehrt - Julian Talbot. Er war auch einer der Ersten, der eine gute Chance hatte. Der Hamburger Keeper Curry hielt aber lange das 0:0 fest. Hamburg konnte auf seine Nummer 36 bauen. Nachdem schon zwei Powerplays so gut gespielt wurden von den Berlinern, gelang es Busch im dritten Powerplay das 1 zu 0 zu erzielen. Angell schoss von der Blauen Linie und Curry ließ den Puck abprallen. Busch war dann an der richtigen Stelle und machte das Ding sauber rein. So ging das erste Drittel 1 zu 0 für Berlin aus, auch wenn Hamburg ein paar gute Chancen hatte. Im zweiten Drittel schienen die Hamburger endlich wach zu sein und machten ihr Spiel, ohne Erfolg zwar, aber sie spielten ordentlich mit vielen Chancen. In der 25. Minute gab es ein Videobeweis, der aber gegen Hamburg ausgesprochen wurde. Der Puck ging nicht ins Tor sondern an den Pfosten. Zepp hielt den Kasten im zweiten Drittel genau so sauber wie im ersten Drittel. Die Abwehr stand immer gold richtig und fing alle Schüsse ab oder blockte die Gegner. Im letzten Drittel wurde das Spiel wieder richtig spannend, beide Mannschaften bemühten sich. Talbot lief in der 50. Minute alleine auf Curry zu. Curry parierte den Schuss, der Puck wurde nach oben abgeprallt und Talbot versenkte den Puck im Nachschuss im Tor - allerdings war der Schläger dabei zu hoch gewesen. Herr Brüggemann wollte unbedingt einen Videobeweis, denn er wollte sich überzeugen. Das Tor wurde nicht gegeben, wegen zu hohem Stock. Hamburg hatte dagegen eine sehr gute Chance, der Puck ging aber glücklicherweise aus Berliner Sicht nur gegen den Pfosten. Nach einem weiterem Zuspiel von L. Braun zu J. Talbot war Talbot wieder alleine vorm Tor und schoss sauber und ordentlich zum 2 zu 0 ein. In der letzten Minute nahm der Hamburger Trainer den Gästetorwart runter. Hamburg nun also mit sechs Mann auf dem Eis und sie versuchten, ein Tor zu schießen. Aber B. Tallackson traf nach Vorarbeit von D. Olver und J. Sharrow ganz locker ins leere Tor. Danach waren die 22 Sekunden nur noch lockeres runter spielen gewesen. Fanstimmung: Die war zwischen zeitlich ziemlich gut, kein Wunder war ja auch Hamburg der Gegner. Im Vergleich zum Freitag war die Stimmung wesentlich besser gewesen.