Donnerstag, 29. Juli 2010

Presseschau vom 29.07.2010

Die Eisbären Berlin sind wieder da und haben gestern mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Der EHC ist wieder da und plötzlich wird auch wieder in den Berliner Medien über das Eishockey-Team berichtet.
Hier ein kleiner Überblick über die Artikel über den EHC in den heutigen Tageszeitungen:

Der Berliner Kurier berichtet darüber, dass die Jungs mächtig heiß auf die neue Saison sind. Die beiden Neuzugänge - Mads Christensen und Jimmy Sharrow - sind begeistert von ihrem neuen Team.

Auch die Berliner Morgenpost berichtet über den viermaligen Deutschen Meister in seiner heutigen Ausgabe. Sie berichten davon, dass dem EHC eine schwierige Saison bevorsteht.
Die Abgänge von Denis Pederson und Andy Roach sowie wahrscheinlich auch Steve Walker reißen eine große Lücke in den Kader. Die langjährigen Leistungsträger gehen alle so langsam von Bord und Ersatz ist nicht in Sicht.

Und der Tagesspiegel berichtet von einem "Aufatkt ohne Anführer"

Neues aus der DEL

Die Krefeld Pinguine haben einen neuen Verteidiger verpflichtet. Vom Ligarivalen Adler Mannheim wechselt Pascal Trepanier zum KEV.
Damit ist die Defensive der Pinguine fast komplett. Gesucht wird nun noch ein deutscher Verteidiger.

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Die Augsburger Panther testen im Trainingslager den ehemaligen Straubinger Stürmer Florian Schnitzer. Er soll ein Kandidat für die vierte Reihe sein.

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Und nochmal Augsburg: Der Vizemeister hat einen neuen Stürmer unter Vertrag genommen. Grant Stevenson kommt von den Hamilton Bulldogs aus der AHL.
Nun ist noch eine Kontingentstelle im Sturm frei.

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Die Kassel Huskies haben einen Abgang und einen Neuzugang zu vermelden. Der eigentlich zur neuen Saison verpflichtete Andreas Renz wechselt nach Schwenningen in die 2. Bundesliga.
Von den Adlern aus Mannheim wurde Chris Schmidt als Ersatz verpflichtet. Er ist wahrscheinlich sogar noch stärker als Renz einzuschätzen.

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Mittwoch, 28. Juli 2010

Ist Hannover gerettet oder nicht?

Update:

Wie die Eishockey News meldet, nehmen die Hannover Scorpions in der kommenden Saison am Spielbetrieb teil. Dass sind doch endlich mal gute Nachrichten aus der DEL.


Bericht vom 27. Juli 2010, 14:56 Uhr:

Diese Frage beschäftigt derzeit die Fans der Niedersachsen. Zunächst sah es auch danach aus, als ob der Deutsche Meister gerettet sei.

„Hannover gerettet – die Drohung von der Lizenzrückgabe ist vom Tisch.“

Doch das war wohl eine Fehlinfo gewesen. Denn die Hannover Scorpions gaben inzwischen folgendes Statement ab:

"Uns bleibt nicht viel Zeit, aber wir werden versuchen, über den Gewinn weiterer Dauerkartenkunden und eventuelle Ausweitungen im Sponsorenbereich fehlende Gelder einzunehmen."

Ja was stimmt denn nun: Sind die Scorpions gerettet und spielen in der kommenden Saison weiter in der DEL Eishockey oder nicht?
Es bleibt also weiterhin ungewiss, wie es mit dem Eishockey in Hannover weiter gehen wird. Sollte es neue Infos geben, werden wir euch hier informieren.

Ich persönlich hoffe auf einen Verbleib der Hannover Scorpions in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Hier gibt es einen ausführlichen Bericht zu lesen.

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Dienstag, 27. Juli 2010

Steve Walker hört endgültig auf!

Update:

Es gibt neue Infos vom Kapitän. Die Anzeichen für ein Karriere-Ende vermehren sich immer mehr. Nur hat der Verein bisher noch nichts bestätigt.

In der morgen erscheinenden "BZ" gibt es einen Artikel von "Walks". Der Bericht zeigt den Privatmann Steve Walker. Wie schwer es Walker fällt, nun kein Eishockey mehr zu spielen, machen folgende Zeilen deutlich:

„Es ist ein seltsames Gefühl. Normalerweise wären wir jetzt wieder in Berlin und ich würde auf dem Eis stehen, so wie es in den letzten zehn Jahren immer war. Aber jetzt habe ich eine neue Rolle, da meine Frau Delia wieder zur Schule geht. Es ist sehr zwiespältig. Ich liebe es, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Und gleichzeitig ist es verdammt schwer, hier zu bleiben und nicht nach Berlin zu fliegen.“

Es tut weh. Aber so langsam muss ich mich daran gewöhnen, dass mein "Lieblingsspieler" nächste Saison nicht mehr auf Torejagd gehen wird und statt dessen seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängt.


Bericht vom 1. Juli 2010, 16:12 Uhr:

Das jedenfalls berichtet die "BZ" in Ihrer heutigen Ausgabe. Sie beziehen sich dabei auf eine Aussage von Eisbären-Manager Peter-John Lee. Der hatte folgenden Satz gesagt:

„Ich rechne nicht damit, dass er zum ersten Training in Berlin sein wird.“

Sicherlich ist es jetzt keine große Überraschung, dass der langjährige Kapitän der Eisbären Berlin seine Karriere beenden wird, aber dennoch tut dass weh.
Zehn lange Jahre war er jetzt in Berlin, hatte in dieser Zeit großes für den Verein geleistet.

Sein Karriere-Ende deutete sich schon bei der "Ehrenrunde" nach dem verlorenen Play-Off-Viertelfinale in dieser Saison gegen die Augsburger Panther an. Dort fuhr "Walks" mit Tränen in den Augen vor die Fankurve und winkte so deutlich den Fans zu, dass diese keinen anderen Schluss daraus ziehen konnten.

Eine offizielle Bestätigung seitens der Eisbären steht noch aus. Doch ich glaube nicht daran, dass Steve Walker seine Karriere fortsetzt. Zu oft plagten Ihn in der Vergangenheit Verletzungen, die Ihn zu längeren Ausfällen zwangen.

Dennoch wird Steve Walker eine große Lücke in der Mannschaft hinterlassen. Er ist genauso wie Denis Pederson, der nach der Saison 2009/2010 ebenfalls seine Karriere beendete, schwer zu ersetzen. Man wird beide nicht gleichwertig ersetzen können, dafür waren beide eine zu große Persönlichkeit.
Jetzt liegt es an Manager Peter-John Lee, diese Lücken adäquat zu füllen. Aber bei Ihm mache ich mir da keine großen Sorgen. Denn in Sachen Verpflichtungen hatte Lee bisher immer einen guten Riecher bewiesen.

Was wird Steve Walker jetzt nach seiner Zeit als aktiver Eishockey-Spieler machen? Er wird sich um die Kinder kümmern. Um diese hatte sich bisher immer seine Frau gekümmert. Doch diese hat nun die Chance bekommen, wieder zu Arbeiten.
Ich denke, dass es von Walker nur fair ist, jetzt seiner Frau diese Gelegenheit auch zu ermöglichen, in dem er seine Karriere beendet. Sie hatte Ihn ja in seiner Zeit bei den Eisbären tatkräftig unterstützt.
Es gibt ja schließlich auch ein Leben nach dem Eishockey.

Doch Manager Peter-John Lee hat noch eine ganz kleine Hoffnung auf eine Rückkehr vom Kapitän:

„Es gibt die Idee, dass er im Laufe der Saison im Oktober oder November einsteigt.“

Daran glaube ich aber nicht wirklich. Denn Mark Beaufait wollte ja in der vergangenen Saison nach seinem Karriere-Ende auch evtl. noch einmal zurückkommen. Er kam nicht zurück - und Walker wird dies nicht tun.

Es ist zwar schade, aber wir Alle wussten, dass dieser Tag irgendwann einmal kommen wird.

Wir vom eisbaerlin.de-Fanclub wünschen Steve Walker für seine Zukunft alles erdenklich Gute. Wir danken Ihm für seine Leistungen in den vergangenen zehn Jahren. Er wird den Fans immer in Erinnerung bleiben. Natürlich hoffen wir, dass er das ein oder andere Spiel "seiner" Eisbären noch besuchen wird.

Vom Verein kann man jetzt nur hoffen, dass Steve Walker für sein Geleistetes ordentlich verabschiedet wird. Das hat er sich verdient.
Wie man Spieler nicht ordentlich verabschiedet, haben Sie ja bereits in den "Fällen" Mark Beaufait und Denis Pederson gezeigt.
Beaufait wurde gar nicht verabschiedet und Pederson gerade so im Rahmen der Saisonabschlussfeier.

Zudem MUSS seine Nummer "27" jetzt unter das Hallendach gezogen werden. Und natürlich darf diese Nummer jetzt auch nie mehr vergeben werden.

Montag, 26. Juli 2010

DEL gibt Spielplan bekannt

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat dem Warten ein Ende gemacht und den Spielplan für die Saison 2010/2011 veröffentlicht. Dieser ist aber noch mit Vorsicht zu genießen, da ja noch nicht endgültig klar ist, wie viele Teams im September an den Start gehen werden. Deshalb sind vorerst auch die Kassel Huskies und die Hannover Scorpions mit vertreten.

Die DEL startet am 3. September 2010 in ihre mittlerweile schon 17. Saison. Der letzte Spieltag ist am Sonntag, den 13. März 2011.
Spielpausen sind vom 8.-14. November 2010 und vom 7.-13. Februar 2011 aufgrund von Maßnahmen der Nationalmannschaft.

Für die Play-Offs gibt es nun doch keine Regeländerung. Die Pre-Play-Offs werden nach wie vor im Modus "best-of-three" gespielt. Ab dem Viertelfinale werden die Spiele dann im Modus "best-of-five" ausgespielt. Also doch nicht, wie zunächst geplant, im Modus "best-of-seven".
Grund hierfür sind u.a. die aktuellen Entwicklungen bei den Hallenbelegungen und der frühe WM-Start.

Für alle Eisbären-Fans sei gesagt, dass noch nicht fest steht, ob die Eisbären überhaupt am 3. September in die Saison starten werden. Sollte der EHC nämlich bei der European Trophy das Finalturnier (Red Bulls Salute in Salzburg) erreichen, müssten die Spiele vom 3. und 5. September verlegt werden.

Die Saisonspiele der Eisbären findet Ihr hier im Überblick. Was auffällt: Es gibt vier Doppel-Heimspiel-Wochenenden und ein Samstag-Heimspiel, wobei die Uhrzeit da noch nicht fest steht. Und um 0:00 Uhr, wie da steht, wird dieses Spiel garantiert nicht statt finden.

Den kompletten DEL-Spielplan könnt Ihr euch hier anschauen.

Neues aus der DEL

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben einen Abgang und einen Neuzugang zu vermelden. Verteidiger Jim Fahey, der aus Krefeld verpflichtet worden war, hat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten.
Ihn ersetzen wird in der neuen Saison Sean Blanchard. Er kommt von den insolventen Frankfurt Lions.

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Die Grizzly Adams Wolfsburg haben einen neuen Stürmer unter Vertrag genommen. Der Kanadier Dean Strong soll den Verletzten Mike Green ersetzen. Strong spielte in der abgelaufenen Saison sowohl für die Worcester Sharks in der AHL als auch für die Kalamazoo Wings in der ECHL.
Ein Platz ist im Sturm der Grizzlys nun noch frei.

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DEL-Ausfteiger EHC München war auch auf dem Transfermarkt aktiv und hat einen DEL-erfahrenen Stürmer verpflichtet. Von den Kölner Haien stößt Bryan Adams zum Team. Er ist der letzte Neuzugang, München hat seine Kaderplanungen abgeschlossen.

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Sonntag, 25. Juli 2010

Die DEL ist gescheitert...

... das behauptet der Autor des Artikels "Die große DEL-Schmelze" aus der FAZ.

Fakt ist, die Deutsche Eishockey Liga (DEL) durchlebt derzeit ihre größte Krise seit Bestehen. Die Sommerpause wird den Fans wohl noch lange in Erinnerung bleiben - aber nicht wegen der positiven Schlagzeilen.

Sicherlich war nicht Alles schlecht gewesen in der bisherigen Sommerpause. Blicken wir doch einmal zwei Monate zurück. Es war die Eishockey-WM im eigenen Land gewesen. Was war dass nicht für eine tolle WM gewesen. Und dass nicht nur wegen den Spielen der Top-Nationen wie Kanada, Russland, usw. Nein, vor allem die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hatte bei der Heim-WM überzeugt und ein tolles Spiel nach dem Anderen abgeliefert.
Es fing ja schon beim Eröffnungsspiel an, als man einen neuen Zuschauerrekord erreichte und zugleich auch die USA mit 2:1 n.V. besiegte.
Dieses Spiel und dieser Sieg entfachten eine Eishockey-Euphorie in Deutschland, mit der man vor der WM nicht rechnen konnte. Endlich erinnert man sich wieder gerne zurück an Spiele des DEB-Teams bei der WM. Was mir in Erinnerung blieb, war zum Einen das Spiel gegen Russland in der Zwischenrunde, wo man am Ende knapp verlor.
Oder aber das Viertelfinale gegen die Schweiz, als man diese emotionale und sehr spannende Partie mit 1:0 gewann.
Der Höhepunkt war dann aber das Halbfinale, wo man den Russen lange Paroli bot und beinahe die Verlängerung erreicht hätte. Doch ein einziger Fehler machte die Final-Hoffnungen kaputt und man verlor am Ende das Halbfinale.
Aber dieses Halbfinale lief nicht nur in sportlicher Sicht auf bessere Zeiten hoffen. Denn unglaubliche 2,49 Millionen Zuschauer verfolgten das WM-Halbfinale. Man konnte wieder ein klein wenig Hoffnung haben auf bessere Zeiten im deutschen Eishockey.

Doch diese Euphorie verflog ganz schnell und der graue Liga-Alltag hatte die Fans schneller eingeholt als erwartet. Immer neue Negativ-Schlagzeilen kamen aus der DEL. Die Kassel Huskies standen vor dem Aus, wurden aus der DEL ausgeschlossen. Doch die gaben sich damit nicht zufrieden und es folgte eine Klage-Welle.

Zu mindestens gab es dann auch einmal zwischendurch positive Meldungen aus der DEL. Die Kölner Haie, die auch kurz vor dem Aus standen, waren gerettet.
Doch es sollte die letzte gute Nachricht gewesen sein. Es folgte der Juli, in dem es Schlag auf Schlag ging.
Ende Juni/Anfang Juli gab die DEL die Lizenzvergabe bekannt. Die Frankfurt Lions und die Kassel Huskies hatten keine Lizenz für die Saison 2010/2011 erhalten. Während sich die Frankfurt Lions schnell mit ihrem Schicksal abgaben, gingen die Kassel Huskies mal wieder vor Gericht und klagten.
Am Donnerstag gab es dann die nächste Hiobsbotschaft zu vermelden: Und zwar diese, dass der amtierende Deutsche Meister Hannover vor dem Aus steht.
Am Freitag wurde dann bekannt gegeben, dass Kassel wohl endgültig keine Lizenz für die anstehende Saison erhalten wird. Wobei da dass letzte Wort bestimmt noch nicht gesprochen ist.

Es ist schon traurig mit anzusehen, wie das deutsche Eishockey zu Grunde geht. Frankfurt ist weg, Kassel wehrt sich noch dagegen, Hannover steht kurz vor dem Aus, Köln und Krefeld haben sich gerade so retten können. Wann erreicht uns die nächste negative Meldung eines DEL-Clubs?

Am heutigen Sonntag findet in der Frankfurter Eissporthalle eine Gedenkveranstaltung statt. Die Fans nehmen Abschied von Ihrer Lieblings-Eishockey-Mannschaft. Es ist bitter, so etwas erleben zu müssen. Die Frankfurt Lions waren immerhin ein Gründungsmitglied der DEL.

Wie der Bericht in der FAZ schon sagt: Die DEL ist gescheitert, nur will man dass nicht zugeben.

"Die Sportart kann sich nicht aus sich selbst heraus finanzieren. Was den Schluss zulässt, dass die DEL eine Fehlkonstruktion ist und eines Tages wie ein Kartenhaus zusammenbrechen muss."

Ich bin gespannt, wie es weiter geht mit der DEL. Die neue Saison wird sicherlich noch statt finden. Doch wie geht es danach weiter? Ein Szenario, was ich mir nicht vorstellen will.
Dass die DEL mit ihrem jetzigen Modell gescheitert ist, dass ist uns Fans schon seit Jahren bewusst. Nur Änderungen hat es seit dem auch keine gegeben.

Bleibt am Ende wohl als Zukunft nur die europäische Superliga namens "Big Bang", an der auch die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim teilnehmen sollen. Reizvoller wären die Spiele sicher alle mal, aber ob es etwas an der Popularität an der Sportart in Deutschland tun wird, ist zu bezweifeln.

Freitag, 23. Juli 2010

Eisbären kooperieren mit Crimmitschau

Die Eisbären Berlin haben einen neuen Kooperationspartner gefunden. Letztes Jahr waren es noch die Dresdner Eislöwen, diese Saison sind es die Eispiraten Crimmitschau.

Von den Eisbären werden folgende Spieler mit einer Förderlizenz ausgestattet:

Torwart Sebastian Albrecht, die Verteidiger Steve Hanusch und Dominik Bielke, Stürmer Patrick Pohl

Von Crimmitschau werden bereits in dieser Woche diese Spieler mit bei den Hauptstädtern trainieren:

Georg Albrecht, Hannes Albrecht, Marco Müller, Andre Schietzold, Tobias Güttner und Marcus Löffler


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Kassel erhält keine Lizenz für die DEL-Saison 2010/2011

Nimmt das monatelange Sommertheater zwischen der DEL und den Kassel Huskies nun ein Ende? Es sieht fast danach aus. Das DEL-Schiedsgericht jedenfalls bestätigte die Rechtsmäßigkeit der Kündigung des Lizenzvertrages.

Damit sieht es derzeit danach aus, als ob im September nur noch 13 DEL-Teams an den Start gehen würden. Die Frankfurt Lions sind schon weg, die Hannover Scorpions stehen kurz vor dem Aus und nun die Kassel Huskies.

Da würden nach aktuellem Stand also "nur" die Augsburger Panther, die Eisbären Berlin, die DEG Metro Stars, die Hamburg Freezers, der ERC Ingolstadt, die Iserlohn Roosters, die Krefeld Pinguine, die Kölner Haie, die Adler Mannheim, der EHC München, die Thomas Sabo Ice Tigers, die Straubing Tigers sowie die Grizzly Adams Wolfsburg an den Saisonstart gehen.

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) scheint immer mehr dem Ende entgegen zu gehen. Auf jeden Fall sind es nach wie vor schwere Zeiten für das deutsche Eishockey und deren Fans.
So langsam mache ich mir ernsthaft Sorgen um den Saisonstart im September, ob der nun überhaupt kommen wird? Hätte mir heute vielleicht doch noch nicht meine Dauerkarte holen sollen. Wer weiß, ob ich überhaupt ein Spiel sehen werde...

Eisbären haben neuen Co-Trainer

Die Eisbären Berlin haben Ersatz für Jeff Tomlinson gefunden. "Tommer" war ja nach der vergangenen Saison nach Düsseldorf gewechselt, um dort das Traineramt zu übernehmen. Sein Nachfolger als Co-Trainer ist Vince Malette.

Manager Peter-John Lee sagte folgendes über den neuen Co-Trainer:

„Es war uns sehr wichtig, dass Vince Malette über Erfahrung bei der Ausbildung von jungen Spieler verfügt.“

Dass die Arbeit von Malette durchaus zu Erfolg führen kann, zeigt dieses Statement von Ihm:

„Im letzten Halbfinale der NHL standen sechs Spieler, die ich ausgebildet habe. Drei von ihnen haben mit den Chicago Blackhawks den Stanley Cup gewonnen.“

Damit wäre also das Trainerteam der Eisbären für die Saison 2010/2011 komplett. Trainer Don Jackson, die beiden Co-Trainer Hartmut Nickel und Vince Malette sowie Manager Peter-John Lee.
Das komplette Trainerteam ist auch auf folgendem Foto zu sehen.