Dienstag, 10. November 2009

Trauer um Fussball-Torwart Robert Enke!

Die Sport-Welt ist geschockt. Vor wenigen Minuten habe ich auf der Internetseite der Berliner Morgenpost die schreckliche Nachricht gelesen: Der Fussball-Torwart Robert Enke vom Bundesligisten Hannover 96 ist gestorben. Er soll Selbstmord begangen haben. Weitere Information zu dieser fürchterlichen Meldung lest ihr hier.

Um die Hintergründe über den Selbstmord Enke´s ist derzeit nichts bekannt. Viel wird momentan spekuliert.

Robert Enke ist damit bereits der dritte Sportler, der in diesem Jahre von uns gegangen ist. Eishockey-Nationaltorwart Robert Müller erlag im Mai den Folgen seiner schweren Krankheit. Kurze Zeit später starb auch Eishockey-Trainer Ron Kennedy an den Folgen seiner schweren Krankheit.

Ich selbst bin einfach nur geschockt und fassungslos. Die Sport-Welt verliert einen ganz feinen und sympathischen Menschen. Ich erinnere mich gerade zurück, als ich Robert Enke vor Jahren, als er bei Benfica Lissabon spielte, in Leipzig im Rahmen eines Testspiels das erste Mal live gesehen habe. Dort habe ich ihn bei der Ankunft des Mannschaftsbusses der Portugiesen gesehen und mitbekommen, wie toll er mit seinen Fans umgegangen ist. Während seine Mannschaftskameraden schon in die Kabine gingen, nahm er sich jede Menge Zeit für die Fanwünsche (Foto´s, Autogramme, etc.). Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich damals nicht mit ihm fotografieren lassen habe. Aber an so etwas schreckliches, was heute passiert ist, konnte man einfach nicht denken.

Mein Mitgefühl richtet sich an Robert Enkes Familie. Ihr wünsche ich in dieser Zeit viel Kraft.

Das eisbaerlin.de-Team ist fassungslos über diese schreckliche Nachricht und spricht sein Beileid aus.

Wir werden Robert Enke nie vergessen!



Quelle

Montag, 9. November 2009

DEL-Zwischenbilanz nach 18 Spieltagen

18 Spieltage sind in der Deutschen Eishockey Liga schon wieder absolviert. Was war bisher so besonders an dieser Spielzeit? Ich werde mal Zwischenbilanz ziehen.

Erst einmal fällt auf, dass wir bisher im Schnitt mehr Tore gesehen haben als letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt. 6,39 Tore im Schnitt (812) sind bisher pro Spiel gefallen. Letzte Saison waren es 858, was einem Schnitt von 6,09 entspricht. Es sei dabei noch anzumerken, dass letzte Saison zu diesem Zeitpunkt bereits 141 Spiele absolviert waren und jetzt aufgrund von nur noch 15 Teams nur 127 Spiele.

Was die Fans eher weniger freut ist der Aspekt, dass es bisher weniger Heimsiege zu sehen gab als vergangene Saison. Die DEL ist also mehr und mehr ausgeglichener.
Das spiegelt sich auch in der Tabelle wieder. Die DEL spaltet sich derzeit in vier Gruppen. Zwischen Platz Eins und Platz Vier sind es gerade einmal drei Punkte Unterschied.
Noch enger sieht es zwischen Platz Fünf und Platz Sieben aus. Dort sind es gerade einmal zwei Punkte Unterschied.
Den Achten und den Zwölften trennen ebenfalls nur drei Punkte. Und den Dreizehnten trennen nur ganze vier Punkte vom Tabellenschlusslicht.
Da kann man sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende ganz schnell wieder nach oben spielen.
So macht die DEL Spaß - spannend und ausgeglichen.

Was fällt noch auf? Die DEL wird "harmloser". Die Teams scheinen sich immer mehr am Riemen zu reißen. Die Strafminuten sind im Gegensatz zur letzten Saison zurück gegangen. Von 44,6 Minuten im Schnitt auf 36,5 Minuten im Schnitt. Das sind fast zehn Minuten weniger - immer mehr Teams wollen die Spiele nicht mehr auf der Strafbank verlieren.

Auch die Trainer leben in dieser Saison sicherer. Nach 18 Spieltagen hat es noch keinen Trainer erwischt. Nicht einmal Hamburgs Trainer Paul Gardner angesichts der Misere. Da ist bisher nur der Geschäftsführer Boris Capla geflogen - was ja auch irgendwann mal abzusehen war. Denn beliebt war Capla bei den Hanseaten noch nie.

Ein sehr erfreulicher Trend entwickelt sich auf der Torhüterposition. Immer mehr DEL-Teams setzen auf deutsche Schlussmänner. Bei neun (!) Teams ist ein Deutscher die Nummer Eins.
Da wären Endras in Augsburg, Pätzold in Ingolstdat, Ehelechner in Nürnberg, Ziffzer in Hannover, Reimer in Wolfsburg, Aus den Birken in Iserlohn und Janka in Straubing sowie die eingebürgerten Zepp in Berlin und Gordon in Frankfurt. Ein sehr erfreulicher Trend.

Eher enttäuschend sind die Zuschauerzahlen. Zwar stieg der Schnitt pro Spiel von 5 472 Zusachauer auf 5 706 Zuschauer, doch die Gesamtzuschauer nach 18 Spieltagen sinkt. Letzte Saison waren es nach 18 Spieltagen in 141 Spielen 771 491 Zuschauer gesamt - jetzt sind es nach 127 Spielen nur 724 750 Zuschauer gesamt. Vor allem die Großarenen in Hamburg, Hannover, Düsseldorf und Köln sind längst nicht so gut besucht, wie erhofft.


Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Nummer 45 vom 03.11.2009)

Film über Robert Müller demnächst erhältlich

Der 21. Mai 2009 war für Eishockey-Fans in ganz Deutschland ein trauriger Tag. An jenem Tag verstarb der deutsche Nationaltorwart Robert Müller an den Folgen seiner schweren Krankheit.

Nun wird im Dezember eine Dokumentation über das Leben des Robert Müller auf den Markt kommen. Diese zeigt noch einmal bewegende Bilder seiner einzigartigen, aber leider viel zu kurzen Karriere. Zudem gewährt die DVD Einblicke in sein Privatleben, welche man vorher noch nie zu sehen bekam.

Viele Menschen, die Robert Müller nahe standen, kommen in dem Film zu Wort. Es sind Freunde, Mitspieler und Trainer von Robert Müller sowie sein behandelnder Arzt.

Die DVD kostet 10 € und kann ab 15. November im Internet bezogen werden.

Der Erlös geht an Robert Müller seine Familie:

"Der Erlös des Charity- Projekts kommt Robert Müllers Witwe Jenny sowie den Kindern Lena (4) und Louis (2)" zugute.

Ich denke, dass dies eine DVD sein wird, die man sich durchaus zulegen sollte. Sie stellt ein Andenken an einen tollen Menschen und Sportler, der leider viel zu früh von uns gegangen ist, dar.
Sicherlich wird der Film viele Menschen zu Tränen rühren, aber ich werde sie mir auf jeden Fall zulegen und ich denke, dass dies viele andere Fans in Deutschland auch tun werden.

Wir werden Robert Müller nie vergessen!


Quelle

Sonntag, 8. November 2009

Danke Slowakei - DEB-Team ist Deutschland Cup-Sieger 2009!!!

Der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ist die Sensation gelungen. Sie haben den Deutschland Cup zum dritten Mal nach 1995 und 1996 gewonnen.

Nach dem 5:1-Sieg am Nachmittag gegen den Erzrivalen Schweiz mussten die Deutschen am Abend auf einen Sieg der Slowakei hoffen. Diese trafen auf den bisherigen Tabellenführer USA, welche seine beiden ersten Turnierspiele jeweils mit 3:2 n.P. gewannen.

Lange sah es auch nach einem Turniersieg der US-Amerikaner aus. Sie führten bereits mit 2:0. Jeff Hamilton brachte die US-Boys in der 19. Minute per Penalty in Führung. Joe Motzko vom ERC Ingolstadt erhöhte in der 25. Minute auf 2:0.
Doch die Slowakei kämpfte sich ins Spiel zuück und glich zum 2:2 aus. Dominik Granak (28.) und Ivan Ciernik von den Kölner Haien (34.) waren erfolgreich.
Die USA mussten am Ende auch im dritten Spiels des Turniers ins Penaltyschiessen, diesmal hatten sie aber nicht das bessere Ende für sich. Richard Lintner verwandelte den entscheidenden Penalty, womit er die Deutschen zum Turniersieger machte.

Das ist ein großer Erfolg für das DEB-Team, welches damit gute Werbung in eigener Sache macht. Vor allem im Hinblick auf das kommende Jahr mit Olympia und Heim-WM.

Jedoch sei nochmal angemerkt, so schön der Erfolg auch ist, bei der WM treten die Teams mit völlig anderen Spielern an, welche noch mehr Potenzial haben. Da dürfen sich die Deutschen nicht so eine Abschlussschwäche leisten, wie in den beiden letzten Spielen (gegen die USA und die Slowakei).

Aber jetzt erst einmal freuen wir uns mit den Deutschen über den Erfolg. An dieser Stelle ein Glückwunsch ans Team und vielen Dank für tolles Eishockey am Wochenende. Ich frage mich die ganze Zeit, was im Mai diesen Jahres bei der WM war - ist mir irgendwie entfallen...

5:1 - Deutschland deklassiert die Schweiz

Das war mal ein dickes Ausrufezeichen. Die deutsche Eishockeynationalmannschaft hat ihr letztes Spiel beim Deutschland Cup gegen die Schweiz gewonnen. Mit 5:1 wurden die Eidgenossen aus der Olympiahalle München geschossen.

Bereits nach dem ersten Drittel führten die Deutschen mit 3:1 - sensationell. Bereits nach drei Minuten erzielte Patrick Hager das 1:0 für das DEB-Team.
Zehn Minuten später erhöhte Manuel Klinge auf 2:0. Die 5 800 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen. Waren dass wirklich die Spieler, die in den beiden vorherigen Spielen viele Großchancen ausließen? Ja, sie waren es wirklich.
Das Martin Plüss fünf Minuten vor der ersten Drittelpause auf 2:1 verkürzte - geschenkt.
Die Deutschen zeigten bereits wie an den beiden Tagen zuvor eine starke kämpferische Leistung - sie wussten auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Fans waren das komplette Turnier über hochzufrieden mit "ihrem" Nationalteam. Die WM-Schmach war vergessen.
In der 17. Minute markierte Michael Wolf das 3:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Die Schweizer waren geschockt und gleichzeitig bedient.

In den beiden folgenden Dritteln legten die DEB-Cracks jeweils ein Tor nach. Jason Holland (25.) und Kai Hospelt (47.) machten den überraschenden deutschen Sieg perfekt.

Deutschland hat damit vorübergehend die Tabellenspitze erreicht. Nun müssen die DEB-Jungs auf einen Ausrutscher der USA hoffen, welche derzeit gegen die Slowakei spielen.

2:1 n.P. - Diesmal Deutschland Sieger im Penaltyschiessen

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr zweites Spiel beim diesjährigen Deutschland Cup gewonnen. Gegen die Slowakei siegten die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) n.P. und sicherten sich somit noch die Chance auf den Turniersieg.

Beim DEB-Team gab es zwei Änderungen zum Spiel gegen die USA. Für Rob Zepp stand diesmal Dennis Endras im Tor. Yannic Seidenberg durfte pausieren, für ihn war Patrick Reimer im Einsatz. Dadurch war die Top-Reihe vom Freitag - Mulock, Wolf, Seidenberg - auseinander gerissen.

Die Slowaken hatten den besseren Start, setzten die Deutschen unter Druck. Das DEB-Team hatte Probleme im Spielaufbau, denn die Slowaken störten früh.
Nach drei Minuten hatte Deutschland dann aber die erste Chance des Spiels. Mulock verzog nach Wolf-Pass knapp. Kurze Zeit später scheiterte auch Rankel.
Das DEB-Team war nun besser im Spiel. Nach neun Minuten die nächste gefährliche Szene vorm Slowakei-Tor von Stana. Einen Schuss von Hager fälschte ein Verteidiger der Slowaken ab und machte diesen Schuss dadurch so gefährlich. Der Puck rauschte knapp am Tor vorbei.
Fortan drückten die Jungs von Uwe Krupp weiter aufs Tempo, doch Hospelt und Greilinger vergaben gute Chancen.
Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann ruhiger. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel, beide Teams warteten auf den ersten Fehler. Doch keiner gab sich die Blöße.
27 Minuten waren gespielt, da vergaben kurz nacheinander Greilinger und Klinge zwei gute Chancen bzw. scheiterten an Stana.
Nur wenige Sekunden später scheiterte Felski zweimal aus aussichtsreicher Position an Stana.
Die Deutschen hatten viele Chancen, doch sie trafen nicht. So was rächt sich immer. Vor allem im internationalen Eishockey. So auch gestern. Die Slowakei mit ihrem ersten Angriff im Mitteldrittel. Milan Bartovic zog einfach mal ab und der Puck flog über dem verdutzten Endras hinweg ins Tor - 0:1. Ein unglückliches Tor mit in einer deutschen Drangphase.
Das Gegentor brachte die Deutschen aus dem Konzept, sie wirkten leicht geschockt. Die Slowaken übernahmen nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Doch Huna und Spirko (leere Tor) vergaben gute Chancen.
Mit einem 0:1 ging es in die zweite Pause.

Den Schlussabschnitt begannen die Jungs von Uwe Krupp in Überzahl - die Slowakei hatte noch eine 2-Minuten-Strafe zum Ende des zweiten Drittels erhalten.
Und in diesem gelang ihnen endlich das erste Powerplaytor in diesem Turnier. Jason Holland zog von der blauen Linie ab, Chris Schmidt hielt seine Kelle rein und der Puck ging ins Tor - der verdiente Ausgleich.
Nun begann Einbahnstraßen-Eishockey. Deutschland hatte beste Torchancen, doch irgendetwas war immer im Weg. Entweder der Torwart, ein Verteidiger oder irgendetwas anderes stand den Deutschen im Weg. Rankel, Schmidt, Reiß, Felski, Reimer und Greilinger scheiterten allesamt.
Die Slowakei tauchte erst in der letzten Minute wieder vor Dennis Endras auf. Huna vergab eine Riesenchance - da hatten die Deutschen jede Menge Glück gehabt.
Mit einem 1:1 ging es erneut in die Verlängerung. Vor allem bitter, wenn man sich das Torschussverhältnis ansieht - 32 zu 20 für Deutschland.

In der Verlängerung dasselbe Bild. Die Deutschen dominierten das Spiel weiterhin. Hager und Reimer scheiterten mit guten Chancen an Stana. Auch die Slowaken hatten eine dicke Chance gehabt. Huna scheiterte an Endras.
Das Torschussverhältnis in der Overtime - 7 zu 1 für das DEB-Team.
Es ging wie bereits einen Tag zuvor ins Penaltyschiessen.

Die Slowaken begannen. Lintner versenkte eiskalt. Für das DEB-Team lief Felski als Erster an. Und auch er traf eiskalt. Der zweite Schütze der Slowakei hatte dann Riesenpech gehabt. Ruzicka traf erst den einen Pfosten und von dort ging er an den anderen Pfosten - Glück fürs DEB-Team.
Für Deutschland war nun Michael Wolf an der Reihe - und auch er traf. Die Deutschen standen kurz vorm Sieg, Kukumberg musste jetzt nur noch verschiessen. Und das tat er auch, denn er scheiterte an Dennis Endras.
Das DEB-Team gewann verdient dieses Spiel. Am Jubel merkte man ihnen die Erleichterung an.

Heute trifft Deutschland zum Abschluss des Deutschland Cup´s auf den Erzrivalen Schweiz, welche gestern gegen die USA mit 2:3 n.P. verloren hatten.
Gewinnt Deutschland heute gegen die Schweiz und die USA gewinnen nicht gegen die Slowakei, dann wären die Jungs von Uwe Krupp zum dritten Mal nach 1995 und 1996 Turniersieger. Einfach wird es aber nicht gegen die Eidgenossen.

Der Bayerische Rundfunk überträgt ab 14:45 Uhr live. Zunächst werden die beiden ersten Drittel zusammengefasst, das letzte Drittel wird dann komplett übertragen.

Samstag, 7. November 2009

Transfercoup bei den Eisbären?

Bahnt sich da beim Deutschen Meister Eisbären Berlin ein Transfercoup an? Laut Berliner Kurier soll Mark Beaufait wieder zu den Eisbären kommen. Dies wurde aber vom Verein weder bestätigt noch dementiert.

Also, wenn das wirklich stimmen sollte und "Boof" bald wieder beim EHC spielen sollte, dann würde ich mich riesig freuen. Denn mit Beaufait wären die Eisbären noch ein Tick stärker als sie es ja eigentlich mit dem aktuellen Kader ohnehin schon sind.

Sollten das wirklich klappen mit Beaufait, kann sich die Konkurrenz warm anziehen. Denn Mark ist trotz seiner 38 Jahre auf keinen Fall zu alt. Im Gegenteil, er wurde von Jahr zu Jahr besser in seiner Leistung. Je älter desto besser, also.

Wie gesagt, mich würde es freuen, wenn "Boof" zurück kommt. Die Nummer "19" beim EHC ist ja noch frei. Warum sie diese wohl frei gehalten haben...

Wenn sich in Sachen Mark Beaufait etwas tut, erfahrt ihr es hier.

Die Fans des EHC würden sich freuen, die Fans der Konkurrenten fürchten sich schon vor den noch stärkeren Eisbären.

Da passt ein Zitat von Mannheims Manager Markus Kuhl, was ich vor kurzem gelesen habe (ich weiß leider nicht mehr wo...):

"Die Eisbären spielen seit Jahren in einer anderen Liga. Wir befinden uns mit den Teams von Frankfurt, Düsseldorf und Augsburg auf Augenhöhe."

Solche Worte aus einem Mannheimer Mund, da habe ich nicht schlecht gestaunt. Recht hat er aber, denn der EHC ist die beste Eishockey-Mannschaft in Deutschland in diesem Jahrtausend.


Quelle

2:3 n.P. - Deutschland verliert nach toller Moral und tollem Kampf unglücklich

Schade! Die Deutsche Eishockeynationalmannschaft hat zum Auftakt des Deutschland Cup´s 2009 mit 2:3 (0:1, 2:1, 0:0) n.P. gegen die USA verloren.
Jedoch kann man aus diesem Spiel Mut für die Zukunft ziehen. Denn die Mannschaft, die gestern spielte, erinnerte kaum noch an die Mannschaft, die so desolat bei der WM in der Schweiz diesen Jahres spielte. Es war vor allem auffällig, dass die Jungs den Weg zum Tor suchten und dann auch desöfteren den Torabschluss suchten. Dass war im Mai bei der WM nicht so gewesen. Auch ihre Checks fuhren die Deutschen zu Ende. Es machte endlich wieder einmal Spaß, ein Spiel unserer Eishockey-Nationalmannschaft zu sehen. Dieses Spiel war von Beginn an ein spannendes mit hohem Tempo und zwei gut spielenden Teams. Die Niederlage war am Ende etwas unglücklich - zumal das Spiel im Penaltyschiessen entschieden wurde. Da brauchst du halt immer das nötige Glück und das hatten die DEB-Cracks nicht gehabt. Dennoch kann man zufrieden sein mit der Leistung. Das war wohl auch Bundestrainer Uwe Krupp, der am Ende auch mal wieder lächeln konnte. Das hatte man lange nicht gesehen bei Uwe Krupp.

Beim DEB-Team gaben Torwart Rob Zepp (Eisbären) und Verteidiger Jakub Ficenec (Ingolstadt) ihr Debüt.

Bereits nach zwei Minuten hatten die Deutschen das erste Powerplay - nach einer Strafe gegen den Heilbronner P.J. Fenton. Das Überzahlspiel sah sehr ordentlich aus und in diesem hatten sie auch eine richtig gute Chance. Nach klasse Pass von T.J. Mulock hatte Andre Reiss die Chance zur Führung, doch er scheiterte.
Fortan die Deutschen richtig gut drin im Spiel, mit Zug zum Tor und guten Torchancen. Die USA war überhaupt noch nicht richtig da.
Das änderte sich aber in Minute Sieben. Denn da hatten die US-Boys ihre ersten guten Torchancen. Zunächst schoss Noah Clarke knapp am Tor vorbei, wenig später rettete Rob Zepp gegen Cook in höchster Not. Jeff Hamilton hatte ihn toll am langen Pfosten angespielt, doch Zepp kam mit den Schonern noch rüber.
Die Amerikaner setzten sich nun fest im deutschen Drittel und machten Druck. Rob Zepp musste in dieser Phase noch ein weiteres Mal klären. Bereits jetzt deutete sich an, dass man mit Zepp ein großen Rückhalt im Tor hat, der dem Team weiterhelfen kann.
Nach acht Minuten die Deutschen zum ersten Mal in Unterzahl, doch die US-Boys mit keinem guten Powerplay. Dafür hatte Michael Wolf nach tollem Zuspiel von T.J. Mulock eine gute Chance in Unterzahl, doch er schoss knapp vorbei.
Nun wurde es ein wenig ruhiger auf dem Eis und vor den Toren. Beide Teams kamen kaum noch zu Chancen, das Spiel spielte sich fortan in der neutralen Zone ab.
Erst fünf Minuten vor dem Ende gab es auf beiden Seiten wieder gute Chancen. Zunächst schoss Justin Morrisson knapp vorbei, auf der anderen Seite zielte Yannic Seidenberg kanpp übers Tor. Die Deutschen hatten nun eine kleine, kurze Drangphase .
Als sich alle Fans in der Münchener Olympiahalle (knapp 6 000 waren es) schon auf ein 0:0 nach dem ersten Drittel einrichteten, fiel doch noch ein Treffer. Zwei Sekunden (!) vor der ersten Pause schoss Derek Damon von der Seite auf´s Tor, der Puck prallte an den Pfosten, von dort an Zepp seine Schoner und von dort aus rein ins Tor. Ein bitterer Gegentreffer so kurz vor der Pause und zugleich noch ein unglücklicher von der Entstehung her.
Die Fans waren trotzdem zufrieden mit dem ersten Drittel und honorierten die Leistung der Deutschen mit Beifall.

Kurios begann der zweite Abschnitt. Das DEB-Team und die Schiedsrichter (Reichert/D und Stricker/SUI) waren bereits auf dem Eis, die 15 Minuten Pausenzeit waren schon abgelaufen und das Team der USA war noch nicht zurück auf dem Eis. Was folgte, war eine zwei Minuten Bankstrafe gegen die Amerikaner, weil sie zu spät auf dem Eis waren. Sowas habe ich auch noch nie gehört, scheint aber den Regeln entsprechend richtig zu sein. Zumal gesagt wurde, dass die beiden Kabinen nur wenige Meter auseinander lagen. Der Trainer der US-Boys regte sich darüber bei den Schiri´s auf, doch es brachte ihm nichts. Sie blieben bei ihrer Entscheidung. Eine harte, aber vertretbare, wie ich finde.
Das DEB-Team konnte aber aus dem Powerplay nichts machen.
In der 23. Minute zog Moritz Müller von der blauen Linie einfach mal ab und Jean-Marc Pelletier hatte bei diesem Schuss so seine Probleme - Glück für die USA.
Im Gegenzug 2 auf 1-Konter der USA und Justin Morrisson mit dem 0:2. Da stimmte die Zuordnung auf dem Eis überhaupt nicht.
Doch das deutsche Team war überhaupt nicht geschockt, wie es vielleicht in jüngster Vergangenheit noch gewesen wäre. Nein, sie spielten weiter gut nach vorn und suchten ihre Chancen.
Und nur wenige Sekunden später wären sie auch beinahe für ihre Mühen belohnt worden, doch Yannic Seidenberg scheiterte nach Pass von T.J. Mulock an der Latte - Bitter.
Doch die Deutschen kämpften weiter verbissen um jeden Puck. In der 26. Minute erkämpfte sich Thomas Greilinger den Puck, zog Richtung Tor und passte dann vor´s Tor. Dort stand Kai Hospelt und der schoss den Puck irgendwie ins Tor. In der Zeitlupe war gut zu sehen, dass der Puck unter den Schonern von Pelletier durch ging. Aber in solchen Spielen brauch man dann auch mal das nötige Quäntchen Glück. Und dass der Ausgleich verdient war, daran gab es keine Zweifel.
Doch statt den Schwung durch den Anschlusstreffer zu nutzen und nachzusetzen, fingen sich die Deutschen ein dumme Strafzeit ein - Marcus Kink musste für zwei Minuten wegen Halten´s raus.
Doch auch dass schien sie nicht zu stören. T.J. Mulock erkämpfte sich im eigenen Drittel klasse den Puck, stürmte Richtung Pelletier. Kurz vorm Tor wurde er von einem US-Verteidiger gestört, doch der Ami spitzelte den Puck auf die Kelle zurück von Mulock und der schoss ihn klasse rein - 2:2. Beim Jubel merkte man den DEB-Jungs die Erleichterung an.
Die Jungs von Uwe Krupp waren jetzt natürlich richtig motiviert, die USA waren geschockt und kamen überhaupt nicht in ihre PP-Formation. Denn sie hatten ja immer noch Überzahl.
Auch die Stimmung wurde jetzt richtig gut in der Olympiahalle. Die Zuschauer standen hinter ihrem Nationalteam. Auch ihnen machte es wieder Spaß, dem Team zuzugucken.
Neun Minuten vor der zweiten Pause die nächste kuriose Strafe gegen die USA. Diesmal kassierte Jean-Marc Pelletier zwei Minuten, weil er das Tor absichtlich verschoben haben soll. Ob man ihm da wirklich Absicht unterstellen kann, bleibt dahin gestellt. Aber es war schon die dritte Szene, wo er das Tor in diesem Spiel verschob.
Die Deutschen konnten dieses Powerplay nicht nutzen.
In der 34. Minute gab es eine kleine Rangelei zwischen Wolf und Hamilton - beide bekamen zwei Minuten dafür.
Eine Minute später vertändelte Michael Bakos vor dem eigenen Tor den Puck, Rob Zepp musste zweimal in höchster Not retten.
Zum Ende des zweiten Drittels hin die Deutschen mit einer Drangphase, doch ein Tor wollte ihnen nicht gelingen.
Sekunden vor der zweiten Pausensirene noch mal die US-Boys mit einer Chance, doch Zepp hielt den Schuss von Brett Engelhardt.
Mit einem 2:2 ging es in die Pause.

Zu Beginn des letzten Drittel´s die USA pünktlich aus der Kabine. Man hatte also die Lehren aus dem Fehler zu Beginn des zweiten Drittels gezogen.
Das DEB-Team kam besser aus der Kabine, suchte den Weg zum Tor und setzte das US-Team unter Druck. Doch es brachte ihnen kein Tor ein.
Die USA hatte nach 44 Minuten Powerplay. Es war ein druckvolles Powerplay, doch so richtig Torgefahr konnten sie damit nicht entfachen. Doch durch das Überzahlspiel waren die USA nun auch wieder besser im Spiel drin.
In der 48. Minute hatten die Fans beinahe erneut Grund zum Jubeln. Was war passiert? Michael Wolf spielte Yannic Seidenberg an, der schoss auf´s Tor und der Puck ging unter den Schonern von Pelletier hin durch. Doch er blieb auf der Linie liegen - Pech für das DEB-Team, die eine Führung zu diesem Zeitpunkt absolut verdient hätten.
Acht Minuten vor dem Ende hatten die US-Boys schon zum Jubeln angesetzt. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne Rob Zepp gemacht. Joe Motzko spielte Derek Damon vorm Tor klasse an, dieser umkurvte Zepp und schoss auf´s Tor. Er wollte schon zum Jubeln abdrehen, merkte dann aber, dass "Zepper" den Puck in seiner Fanghand hatte. Zepp fuhr auf dem Boden liegend seine Fanghand aus und hielt den Schuss von Damon - ein unglaublicher Save. Die Fans honorierten das mit "Rob Zepp"-Sprechchören und klatschten für diesen Save Beifall.
Sieben Minuten vor dem Ende erhielt Michael Bakos zwei Minuten wegen Spielverzögerung, nachdem er den Puck in Unterzahl absichtlich raus geschossen hatte. Viel schlimmer als die folgende doppelte Unterzahl für das DEB-Team war aber gewesen, dass Bakos mit diesem Schuss einen Zuschauer getroffen hatte. Dieser blutete stark am Kopf, Sanitäter waren sofort zur Stelle und halfen ihm. An dieser Stelle alles Gute an den Zuschauer. Hoffen wir mal, dass da nichts schlimmeres passiert ist. Sowas wünscht man keinem Zuschauer, denn so ein Puck mit voller Wucht an den Kopf zu kriegen, ist bestimmt sehr schmerzhaft.
Das DEB-Team also nach der Strafe gegen Bakos mit zwei Mann weniger. Noch bitterer wurde es, als Felski bei einem Unterzahlbreak seinen Schläger verlor und die Deutschen somit eigentlich nur noch zu Zweit auf dem Eis waren. Denn ohne Schläger kann ein Spieler so gut wie gar nicht helfen. Doch die Jungs von Uwe Krupp überstanden diese gefährliche Phase - auch dank Rob Zepp.
Zwei Minuten vor dem Ende stand erneut Rob Zepp im Mittelpunkt, als er einen 4 auf 2-Angriff der USA entschärfte.
47 Sekunden vor dem Ende des letzten Drittels die Deutschen noch einmal mit Powerplay - Uwe Krupp nahm eine Auszeit. Michael Wolf vergab die letzte Chance in der regulären Spielzeit.

Es ging in die Verlängerung. In dieser waren die Deutschen zunächst das bessere Team - vor allem wegen der 4 gg. 3-Überzahl. Doch sie machten aus dieser Gelegenehit nichts.
In den letzten Sekunden der Overtime hatten auch die US-Boys noch einmal ihre Chancen, doch Zepp ließ nichts mehr zu.

Es ging also ins Penaltyschiessen. John Tripp lief als Erster an - scheiterte aber an Pelletier. Jeff Hamilton war der erste Schütze für die USA - er verwandelte eiskalt. Thomas Greilinger war der nächste Schütze fürs DEB-Team - er verlud Pelletier klasse und glich zum 1:1 im Penaltyschiessen aus. Chris Collins war der zweite Schütze der USA - und auch er traf ohne Probleme - 1:2. Nun musste Michael Wolf treffen, sonst wäre das Spiel vorbei gewesen - und er traf 2:2. Wenn nun Justin Morrisson treffen würde, wäre das Spiel auch zu Ende gewesen - doch er scheiterte an Zepp. Nun begann der Krimi von Vorne - diesmal begann die USA. Jeff Hamilton lief erneut an - und traf erneut. Nun musste Thomas Greilinger unbedingt treffen - doch diesmal scheiterte er und die USA hatten ein spannendes Spiel gewonnen.

Diese Niederlage war unglücklich, das DEB-Team hätte einen Sieg durchaus verdient gehabt. Doch wie bereits gesagt, im Penaltyschiessen braucht man auch mal das nötige Glück.
Die gesamte deutsche Nationalmannschaft zeigte eine starke Leistung, doch besonders stark fand ich Rob Zepp, der mit einigen Paraden die Deutschen im Spiel hielt und die Reihe Mulock - Wolf - Seidenberg, welche stets für Gefahr sorgte,wenn sie auf dem Eis war.

Diese Nationalmannschaft macht wieder Spaß.

Im anderen Spiel des Freitags gewann die Schweiz mit 3:2 gegen die Slowakei. Die Slowaken sind der nächste Gegner der Deutschen heute Abend (19:45 Uhr/ab 19:30 Uhr live im DSF).

Freitag, 6. November 2009

Der Kader vom DEB-Team für den Deutschland Cup 2009

Heute Abend beginnt für die deutsche Eishockeynationalmannschaft mit der Partie gegen die USA (19:15 Uhr/ ab 19:00Uhr live im DSF) der diesjährige Deutschland Cup in der Münchener Olympiahalle.

Uwe Krupp hat für das Turnier 25 Spieler ins Team berufen. Drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer.

Folgende Spieler bestreiten ab heute Abend den Deutschland Cup:

Torhüter:

32 Dimitri Pätzold (ERC Ingolstadt)
44 Dennis Endras (Augsburger Panther)
72 Rob Zepp (Eisbären Berlin)

Verteidiger:

3 Jason Holland (DEG Metro Stars)
5 Korbinian Holzer (DEG Metro Stars)
7 Chris Schmidt (Adler Mannheim)
8 Sebastian Osterloh (Frankfurt Lions)
22 Michael Bakos (ERC Ingolstadt)
38 Jakub Ficenec (ERC Ingolstadt)
91 Moritz Müller (Kölner Haie)
96 Andre Reiss (Hannover Scorpions)

Stürmer:

9 Manuel Klinge (Kassel Huskies)
11 Sven Felski (Eisbären Berlin)
12 Thomas Holzmann (Kassel Huskies)
15 Travis James Mulock (Eisbären Berlin)
16 Michael Wolf (Iserlohn Roosters)
18 Kai Hospelt (Grizzly Adams Wolfsburg)
20 Patrick Reimer (DEG Metro Stars)
21 John Tripp (Hamburg Freezers)
24 André Rankel (Esbären Berlin)
25 Marcel Müller (Kölner Haie)
36 Yannic Seidenberg (Adler Mannheim)
39 Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt)
50 Patrick Hager (Krefeld Pinguine)
75 Marcus Kink (Adler Mannheim)

Der ERC Ingolstadt und die Eisbären Berlin stellen mit je vier Spielern den größten Anteil.

Na dann drücken wir mal heute Abend dem deutschen Team die Daumen. Das Turnier gilt als erste Standortbestimmung für Olympia 2010, wenn gleich man sagen muss, dass die USA und auch die Schweiz zu Olympia mit völlig anderen, viel stärkeren Kadern auflaufen werden.

Donnerstag, 5. November 2009

Die Eisbären waren los

Heute waren die Eisbären Berlin zu Besuch im Rathaus-Center Pankow - anlässlich des zehnten Geburtstages des Center´s. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt vorbeizuschauen.

Es war für jeden etwas dabei. Sowohl für Groß als auch für Klein. Ab 15:00 Uhr konnte man sein Glück an der Eishockeytorwand versuchen. Das original Eishockeytor war abgedeckt mit einer Plane, wo natürlich drei Löcher drin waren. Die musste man treffen. Zur "Irritierung" war auf der Plane Ex-Eisbären-Torwart Youri Ziffzer abgebildet (siehe Foto).
Schien aber Buschi (Teammitglied von eisbaerlin.de) nicht zu irritieren. Sie traf gleich zweimal rein. Buschi war vor mir dran, insofern war ich natürlich gefordert. Denn dass wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und wollte selber treffen. Dies war mir aber nicht vergönnt und ich muss mir jetzt halt die hämischen Sprüche anhören. Ist aber nur spaßig gemeint.

Was war sonst noch so los bzw. wie konnte man sich die Zeit bis 17:00 Uhr (Beginn der Autogrammstunde) vertreiben? Zum einen konnte man sich die Meister-DVD 2009 ansehen. Oder aber man machte Fotos mit Maskottchen Bully und dem Meisterpokal. Von den vier gewonnen Meisterpokalen der Eisbären waren im übrigen zwei vor Ort.
Um noch einmal auf die Sache mit den Fotos mit dem Maskottchen zurück zu kommen. Diese konnte man sich vor Ort beliebig oft ausdrucken lassen - und das ganze kostenlos!
Natürlich konnte man sich diese Fotos, aber auch andere Gegenstände (eine Brotbüchse habe ich da z.B. gesehen...), von Bully unterschreiben lassen.
Wem dass alles nichts war, der hielt sich die Zeit bis zur Autogrammstunde im Center auf - genügend Geschäfte gab es ja.

Um kurz nach 17:00 Uhr - war mir ja klar, dass die Eisbären auch diesmal nicht pünktlich beginnen würden - kamen dann endlich die Spieler und Offiziellen. Dabei waren Eisbären-Urgestein Hartmut Nickel, Co-Trainer Jeff Tomlinson, Alexander Weiß und Constantin Braun (der nach eigener Aussage am 13.11 in Köln sein Saisondebüt gibt).
Diese ließen nun die Stifte glühen und sich zugleich auch noch fotografieren.

Einen Überraschungsgast - wenn man es so nennen darf - war aber auch noch da. Dieser wurde aber kaum von den anderen Fans erkannt. Jedenfalls waren es nur ganz wenige, die sich einmal zu ihm hin bewegten. Es handelte sich um den Ex-Eisbären-Spieler Norman Martens (siehe Foto), welcher jetzt beim Ligakonkurrent ERC Ingolstadt spielt.
Auf jeden Fall fühlt er sich bei seinem neuen Team wohl. Auf die Frage, ob sie denn diese Saison die Playoffs erreichen, meinte er zu mir nur, dass das Viertelfinale das Ziel ist.
Ich meinte dann zu ihm, dass es dann gegen die Eisbären geht, oder nicht? Dazu sagte er nur, wenn möglich nicht... Warum bloß nicht?




Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Nachmittag im Rathaus-Center.

Hier ein paar Fotos vom Nachmittag:








Der Meisterpokal wartet auf seine Besitzer - zumindest auf einen Teil.











Maskottchen Bully mit dem Meisterpokal. Also in seinen Händen sieht der Pott ja richtig klein aus...












Wenn schon das Maskottchen der Eisbären vor Ort ist, dann darf das Maskottchen des Rathaus-Centers nicht fehlen. Das ist die Rat-Maus.












Nicht nur Groß und Klein haben sich beim Torwandschiessen versucht, nein, auch die gaaaaanz großen Leute... Mit Erfolg, sie trafen relativ oft in ihren Versuchen.









"Tine" Braun und Alex Weiß scherzen bei der Autogrammstunde.










Jeff Tomlinson und Hartmut Nickel bei der "Arbeit".