Mittwoch, 10. Februar 2010

Krefeld Pinguine vor dem Aus?

Bei den Krefeld Pinguinen geht es momentan hoch her. Den KEV plagen finanzielle Probleme. Deshalb ist die Zukunft des Vereins offen.
Gestern gab es die zweite Gesellschafterversammlung, doch auch diese blieb ohne jegliches Ergebnis.

Von dieser Versammlung gibt es laut Eishockey News zwei Versionen. Von den Krefeldern kam folgende Pressemitteilung:

„Die Gesellschafter der Krefeld Pinguine sind intensiv bemüht, den KEV zu sichern. Dehalb hat man zum zweiten Mal beraten und Lösungsansätze in alle Richtungen diskutiert. Hierfür wird Zeit benötigt, auch um alle die einzubeziehen, die schon heute Mitverantwortung für den Verein tragen.“

Die Westdeutsche Zeitung hat da aber eine andere Sichtweise von der Versammlung. Laut ihnen soll es ziemlich laut geworden sein zwischen den zerstrittenen Gesellschaftern.

Also, was soll man denn jetzt glauben? Sind sie nun bemüht und haben auch Lösungsvorschläge oder steht es eher schlecht um den Verein? Im eigenen Sinne sollte man mal die richtigen Infos von der Versammlung klarstellen, denn ansonsten wird in der nächsten Zeit viel spekuliert werden über die Zukunft der Pinguine.

Sollte es etwas Neues von den Krefeld Pinguine im Hinblick auf ihre Zukunft geben, werdet ihr es hier erfahren.



Spielen die Eisbären in der Saison 2010/2011 im Olympiastadion?

Was sind schon 76.000 Zuschauer, wenn man ein Spiel vor 90.000 Zuschauern austragen kann?

Laut der heutigen Printausgabe der Berliner Zeitung "BZ" planen die Eisbären ein solches Spiel für die nächste Saison ein DEL-Spiel im Olympiastadion.

Das Spiel soll zwischen Weihnachten und Neujahr stattfinden. Aber das Spiel wird leider nicht gegen Preussen sein, da die ja nicht in der DEL spielen, so wird es wohl ein Spiel gegen Mannheim, Düsseldorf oder Köln sein.

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn es dazu kommen würde, denn das wäre bestimmt ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst.

Quelle: BZ vom 10.02.2010 , Hockeyweb

Dienstag, 9. Februar 2010

Eisbären siegen auch mit Rumpftruppe - Frankfurt siegt in Straubing

Die Berliner Eisbären haben am Dienstagabend ihre Nachholpartie bei den Hannover Scorpions mit 4:3 n.P. gewonnen. Und das, obwohl sie nur mit 16 Feldspielern angetreten sind.
Dabei verspielten die Eisbären allerdings zweimal eine 2-Tore-Führung.
Pederson und Baxmann brachten den EHC im Mitteldrittel mit 2:0 in Führung. Das zweite Tor war von Patrick Pohl und Dominik Bielke vorbereitet. Beim Meister punktet wirklich jeder.
Der bei den Berliner Fans in Ungnade gefallene David Wolf brachte Hannover heran - 1:2.
Im Schlussabschnitt erhöhte zunächst Jeff Friesen auf 3:1, ehe Adam Mitchell im Gegenzug widerrum verkürzte - 2:3. Thomas Dolak glich acht Minuten vor dem Ende aus, somit ging es in die Verlängerung. Da passierte nichts und nun musste das Penaltyschiessen entscheiden.
Hannover verschoss zwei Penalty´s und mit dem dritten Penalty scheiterten sie am neuen Eisbären-Torwart Kevin Nastiuk. Denis Pederson verwandelte den entscheidenden Penalty.
Durch den Sieg bauten die Berliner ihren Vorsprung auf den Zweiten auf 21 Punkte aus. Das ist schon ganz schön happig. So gut waren die Eisbären zuvor noch nie in einer Hauptrunde.


Die Frankfurt Lions bleiben der Angstgegner der Straubing Tigers. Die Hessen gewannen am Abend mit 5:3. Nach 44 Minuten stand es 3:3 nach Toren von Meloche (2) und Elfring (Straubing), Jeff Ulmer, Angell und Gawlik (Frankfurt). Die Gastgeber waren drauf und dran, in Führung zu gehen. Doch die Lions gingen per Doppelschlag mit 5:3 in Führung. Gawlik und Polaczek schossen die Gäste zum Sieg.


Dienstagsspielergebnisse

Die heutigen Spielergebnisse:

aktuelle DEL-Tabelle:

 

DEL am Dienstag: Zwei Nachholspiele

Heute stehen zwei Nachholspiele in der DEL an. Dabei treten die Eisbären Berlin bei den Hannover Scorpions an. Das Eisbären-L!VE-Radio überträgt das Spiel ab 19:00.
Der EHC muss auf Frank Hördler und Alex Weiß (beide verletzt) verzichten. Der Einsatz von Kapitän Steve Walker stand noch nicht fest, er musste bereits am Sonntag verletzt passen.
Definitiv nicht dabei sein werden die Olympia-Fahrer T.J. Mulock, André Rankel und Sven Felski. Für die drei spielen Patrick Pohl, Alexej Dimitriev und Daniel Weiß vom Kooperationspartner Dresden.
Im Tor gibt Kevin Nastiuk sein Debüt.
Die Bilanz in Hannover ist nahezu ausgeglichen. Die Scorpions haben 14-mal, die Eisbären 13-mal gewonnen. Die letzten beiden Spiele in der TUI-Arena gewannen die Berliner - 7:2 und im ersten Duell in dieser Saison 4:0.
Für die Hauptstädter hat die Vorbereitungsphase auf die Play-Offs begonnen, für die sie sich letzten Dienstag bereits qualifizierten.




Das zweite Spiel des Tages bestreiten die Straubing Tigers und die Frankfurt Lions. Es ist das Spiel, welches am 13. Dezember nach einem Defekt an der Eismaschine abgebrochen wurde. Bitter für Straubing: Sie führten damals nach zwei Dritteln mit 2:1.
Frankfurt ist der Angstgegner der Tigers. Von sechs Spielen daheim gewannen die Straubinger nur eins.
Aber die Hessen müssen vorsichtig sein. Denn die Tigers haben erst am Sonntag Ingolstadt mit 5:0 abgeschossen.



Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 06 vom 09.02.10)

Montag, 8. Februar 2010

49. Spieltag: Mannheim überrascht in Düsseldorf - Ingolstadt verliert in Straubing und entlässt den Trainer

Die Adler Mannheim wollen anscheinend den Super-GAU in dieser Saison noch abwenden. Nach dem 4:0 in Ingolstadt siegten die Kurpfälzer nun auch in Düsseldorf. 5:4 hieß es am Ende. Dabei mussten die Adler zum Schluss noch einmal gehörig zittern. Denn nach 47 Minuten führten die Gäste noch mit 5:0, machten es dann aber noch einmal spannend.
King, Kink, Forbes, Arendt und Papineau hatten den MERC mit 5:0 in Führung geschossen.
In den letzten zehn Minuten kämpften sich die Metro Stars aber noch einmal heran, doch zu mehr als dem 4:5 reichte es nicht.
Mannheim bleibt damit weiter auf Platz 10, welcher noch gerade so zur Pre-Play-Off-Teilnahme reichen würde.


Ein Null-Tore-Wochenende erlebte der ERC Ingolstadt. Nach der 0:4-Schlappe vom Donnerstag gegen Mannheim kassierten die Panther gestern eine 0:5-Schlappe in Straubing. Meloche traf dabei doppelt für die Tigers.
Diese beiden Niederlagen waren nun genug für die Verantwortlichen des ERC, die Trainer Bob Manno beurlaubten. Co-Trainer Thomson übernimmt ab sofort. Man hat beim ERCI Angst, die direkte Play-Off-Quali zu verpassen.



Einen klaren 5:1-Sieg im Spitzenspiel feierten die Grizzly Adams Wolfsburg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Durch den Sieg rücken die Grizzly´s den Zweitplatzierten Düsseldorfern immer mehr auf die Pelle.
Bei Nürnberg kassierte Rob Leask eine Spieldauer.

Die Frankfurt Lions mussten einen Rückschlag im Kampf um die direkte Play-Off-Quali einstecken. Gegen Angstgegner Iserlohn verloren die Hessen mit 1:3. Hock, Wolf und Giuliano hatten die Sauerländer bereits nach 30 Minuten mit 3:0 in Führung gebracht. Frankfurt kam danach nicht mehr ganz zurück, erzielte lediglich noch den Ehrentreffer durch Oppenheimer.



Tabellen-Schlusslicht Kassel gab mal wieder ein Lebenszeichen von sich. Gegen Krefeld siegten die Huskies mit 6:2. Boisvert und Sleigher trafen jeweils doppelt. Allerdings werden die Schlittenhunde wohl keine Rolle mehr im Kampf um Platz 10 spielen. Im Kampf um diesen Platz mussten aber die Pinguine einen Rückschlag durch die Niederlage einstecken. Besonders bitter, weil die Konkurrenten Mannheim und Iserlohn siegten.

Die Hannover Scorpions siegten gegen die Kölner Haie mit 3:2. Dabei führten die Domstädter bereits mit 2:0. Trygg und Marcel Müller hatten im ersten Drittel für Köln getroffen. Doch Reiß, Brimanis und Dzieduszycki drehten das Spiel zu Gunsten der Niedersachsen.



Sonntag, 7. Februar 2010

Ergebnisse vom 49. Spieltag


aktuelle DEL-Tabelle:

 

4:2 - Mühsamer Eisbärensieg in einer niveauarmen Partie




4:2 (3:1, 1:1, 0:0)






WalkersBärenNews#21:


Die Eisbären Berlin haben das "Derby" gegen die Hamburg Freezers mit 4:2 gewonnen und damit als erstes Team in der laufenden Saison die "100-Punkte-Marke" geknackt. Allerdings war es kein berauschendes Spiel, welches die 14 200 Zuschauer in der ausverkauften O2 World zu sehen bekamen. Die Highlights ereigneten sich vor dem Bully und während des ersten Drittels.

Bei den Eisbären fielen Frank Hördler, Alex Weiß und Steve Walker verletzungsbedingt aus. Im Tor stand erneut Rob Zepp. Neuzugang Kevin Nastiuk muss also weiterhin auf seinen ersten Einsatz warten. Der soll aber laut Eisbären-Trainer Don Jackson noch vor der Olympiapause kommen.

Das Spiel begann mit 15-minütiger Verspätung. Beim Warm-up zerbrach die Scheibe vor der Fankurve nach einem Schuss vom Hamburger Maximilian Brandl in all seine Einzelteile. Die "Souvenirjäger" rannten schnell los, um sich ihr Glasstück zu sichern. Diese findet man wahrscheinlich demnächst bei Ebay wieder.
Die Verantwortlichen der O2 World schienen aus dem ersten Scheibenbruch gelernt zu haben - denn heute ging alles wesentlich schneller. Sogar die Scheibe passte beim ersten Mal gleich herein.

Um 14:45 Uhr ging das Spiel dann endlich los. Das erste Drittel war noch das Beste in diesem Spiel. Beide Teams suchten von Beginn an den Weg zum Tor. Doch Tore waren in den ersten zehn Minuten Mangelware.
Das änderte sich aber, als die Eisbären die erste Strafe des Spiels kassierten. Nur wenige Sekunden brauchten die Freezers, um das Powerplay zu nutzen. Francois Fortier erzielte nach Zuspiel von Alex Barta das 0:1.
Die Führung brachte den Hamburgern aber nur Unglück. Denn das Gegentor stachelte die Eisbären an.
Als Hamburg seine erste Strafe bekam, machten die Eisbären auch kurzen Prozess. Ebenfalls wenige Sekunden waren vergangen, als Richie Regehr mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum Ausgleich traf - 1:1, nur 82 Sekunden nach der Gästeführung.
Die Eisbären kamen nach dem Tor ins Rollen, die Hanseaten wussten nicht mehr, wo hinten und vorne war.
49 Sekunden nach dem 1:1 gingen die Hausherren das erste Mal an diesem Nachmittag in Führung. André Rankel erzielte das 2:1 - sein 20. Saisontor!
Hamburg war aber noch nicht erlöst. Es folgte die beste Kombination des Spiels. Die Eisbären spielten den Gast eiskalt aus. Stefan Ustorf auf T.J. Mulock, der quer rüber auf Sven Felski und der machte das 3:1.
Die O2 World gleichte einem Tollhaus - einzig die mitgereisten Freezers-Fans waren nun ganz still. Man sollte die Eisbären halt nicht reizen, denn dann bekommt man es doppelt und dreifach zurück.
Fortan passierte nicht mehr viel im ersten Drittel, mit einer 3:1-Führung für die Eisbären ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ließen es die Eisbären ganz schön ruhig angehen, ja fast schon lässig. Dadurch brachte man die Gäste zurück ins Spiel. Clarke Wilm verkürzte in der 25. Minute auf 3:2.
Fortan die stärkste Phase der Freezers. Doch sie konnten ihre Chancen nicht nutzen. Selbst die vielen Abpraller des heute unsicheren Eisbären-Keepers Rob Zepp wussten sie nicht zu nutzen.
Wenn die Eisbären in diesem Drittel doch mal gefährlich waren, dann stand der Hamburger Goalie Robert Goepfert im Weg.
Fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause stellte Eisbären-Urgestein Sven Felski den alten Abstand wieder her. Er klinkte zum 4:2 ein.
Dabei blieb es dann in diesem Drittel.

Was folgte, war ein gähnend langweiliger Schlussabschnitt. Die Eisbären taten in diesem 3. Drittel nicht mehr als nötig. Da Hamburg kaum was tat, mussten die Berliner ja auch nichts machen. Es war aber für die Zuschauer ein sehr unansehnliches Drittel, über das man nicht viele Worte verlieren muss.



Fazit:

Die Eisbären haben aufgrund des ersten Drittels verdient gewonnen. Hamburg war nach den schnellen drei Gegentreffern verunsichert. Im zweiten Drittel kamen sie zwar noch mal desöfteren gefährlich vor´s Eisbärentor, doch im Abschluss fehlte ihnen das Glück.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war Herr Klau. Er war ein guter Leiter der Partie. Ein, zwei Sachen waren nicht so ganz richtig gepfiffen, aber im Großen und Ganzen war es recht ordentlich.
Note 2.

Fanstimmung:
Sie war besser als am Freitag. Aber im letzten Drittel war sie dem Spiel angemessen, mies.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Sven Felski (Eisbären/Stürmer)
2. Robert Goepfert (Hamburg/Torwart)
3. T.J. Mulock (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Nach der Olympiapause spielen die Eisbären am Dienstag, 02.März 2010, gegen die Kölner Haie. Spiele gegen die Domstädter sind immer eng. Ich rechne auch hier wieder mit einem knappen Spielausgang. Es kann durchaus in die Verlängerung gehen.
Mein Tipp: 4:3 n.V.

Vielen Dank an iMeista von meista.net für die Bilder!

Bilder vom Bruderduell

iMeista hat wieder viele Bilder geschickt, welche wir Euch hier sukzessive zeigen wollen:

Den Anfang macht gerade geschossene das Shake-Hand-Bild nach dem Ende des Spiels. Am Videowürfel (Klickt aufs Bild zum Vergrößern) könnt ihr das Endergebnis sehen ;)

  

Samstag, 6. Februar 2010

Sportal-Sprüche vom 48. Spieltag

Und wieder habe ich die drei besten Sprüche aus dem Sportal-Liveticker heraus gesucht. Hier sind sie.

Der Kommentator des Tickers schreibt, dass bei den Eisbären Jeff Friesen wieder dabei ist. Allerdings hat er jetzt einen neuen Namen:

"Wieder zurück nach seiner Sperre ist Jeff-nach-dem-fünften-Crosscheck-fange-ich-an-mich-zu-wehren-Friesen."


Mannheim zeigte sich beim Spiel in Ingolstadt sehr treffsicher, Ingolstadt nicht. Der Ticker-Kommentator hatte dafür auch seine Theorie:

"Wenn die Panther vor dem gegnerischen Tor so abgebrüht wären wie Mannheim, könnten sie 11:3 führen. Weil es aber 0:3 steht, wissen wir, sie sind es nicht."


Vom Ergebnis des ersten Drittels angesichts der Gast-Mannschaft etwas überrascht:

"Das erste Drittel ist vorüber, es steht 3:0 für die Gäste. Das kann ja schon mal vorkommen. Aber die Gäste kommen aus Mannheim! Das kann dann heute schon etwas überraschen."




Quelle 1


Quelle 2