Montag, 8. Februar 2010

49. Spieltag: Mannheim überrascht in Düsseldorf - Ingolstadt verliert in Straubing und entlässt den Trainer

Die Adler Mannheim wollen anscheinend den Super-GAU in dieser Saison noch abwenden. Nach dem 4:0 in Ingolstadt siegten die Kurpfälzer nun auch in Düsseldorf. 5:4 hieß es am Ende. Dabei mussten die Adler zum Schluss noch einmal gehörig zittern. Denn nach 47 Minuten führten die Gäste noch mit 5:0, machten es dann aber noch einmal spannend.
King, Kink, Forbes, Arendt und Papineau hatten den MERC mit 5:0 in Führung geschossen.
In den letzten zehn Minuten kämpften sich die Metro Stars aber noch einmal heran, doch zu mehr als dem 4:5 reichte es nicht.
Mannheim bleibt damit weiter auf Platz 10, welcher noch gerade so zur Pre-Play-Off-Teilnahme reichen würde.


Ein Null-Tore-Wochenende erlebte der ERC Ingolstadt. Nach der 0:4-Schlappe vom Donnerstag gegen Mannheim kassierten die Panther gestern eine 0:5-Schlappe in Straubing. Meloche traf dabei doppelt für die Tigers.
Diese beiden Niederlagen waren nun genug für die Verantwortlichen des ERC, die Trainer Bob Manno beurlaubten. Co-Trainer Thomson übernimmt ab sofort. Man hat beim ERCI Angst, die direkte Play-Off-Quali zu verpassen.



Einen klaren 5:1-Sieg im Spitzenspiel feierten die Grizzly Adams Wolfsburg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Durch den Sieg rücken die Grizzly´s den Zweitplatzierten Düsseldorfern immer mehr auf die Pelle.
Bei Nürnberg kassierte Rob Leask eine Spieldauer.

Die Frankfurt Lions mussten einen Rückschlag im Kampf um die direkte Play-Off-Quali einstecken. Gegen Angstgegner Iserlohn verloren die Hessen mit 1:3. Hock, Wolf und Giuliano hatten die Sauerländer bereits nach 30 Minuten mit 3:0 in Führung gebracht. Frankfurt kam danach nicht mehr ganz zurück, erzielte lediglich noch den Ehrentreffer durch Oppenheimer.



Tabellen-Schlusslicht Kassel gab mal wieder ein Lebenszeichen von sich. Gegen Krefeld siegten die Huskies mit 6:2. Boisvert und Sleigher trafen jeweils doppelt. Allerdings werden die Schlittenhunde wohl keine Rolle mehr im Kampf um Platz 10 spielen. Im Kampf um diesen Platz mussten aber die Pinguine einen Rückschlag durch die Niederlage einstecken. Besonders bitter, weil die Konkurrenten Mannheim und Iserlohn siegten.

Die Hannover Scorpions siegten gegen die Kölner Haie mit 3:2. Dabei führten die Domstädter bereits mit 2:0. Trygg und Marcel Müller hatten im ersten Drittel für Köln getroffen. Doch Reiß, Brimanis und Dzieduszycki drehten das Spiel zu Gunsten der Niedersachsen.



Sonntag, 7. Februar 2010

Ergebnisse vom 49. Spieltag


aktuelle DEL-Tabelle:

 

4:2 - Mühsamer Eisbärensieg in einer niveauarmen Partie




4:2 (3:1, 1:1, 0:0)






WalkersBärenNews#21:


Die Eisbären Berlin haben das "Derby" gegen die Hamburg Freezers mit 4:2 gewonnen und damit als erstes Team in der laufenden Saison die "100-Punkte-Marke" geknackt. Allerdings war es kein berauschendes Spiel, welches die 14 200 Zuschauer in der ausverkauften O2 World zu sehen bekamen. Die Highlights ereigneten sich vor dem Bully und während des ersten Drittels.

Bei den Eisbären fielen Frank Hördler, Alex Weiß und Steve Walker verletzungsbedingt aus. Im Tor stand erneut Rob Zepp. Neuzugang Kevin Nastiuk muss also weiterhin auf seinen ersten Einsatz warten. Der soll aber laut Eisbären-Trainer Don Jackson noch vor der Olympiapause kommen.

Das Spiel begann mit 15-minütiger Verspätung. Beim Warm-up zerbrach die Scheibe vor der Fankurve nach einem Schuss vom Hamburger Maximilian Brandl in all seine Einzelteile. Die "Souvenirjäger" rannten schnell los, um sich ihr Glasstück zu sichern. Diese findet man wahrscheinlich demnächst bei Ebay wieder.
Die Verantwortlichen der O2 World schienen aus dem ersten Scheibenbruch gelernt zu haben - denn heute ging alles wesentlich schneller. Sogar die Scheibe passte beim ersten Mal gleich herein.

Um 14:45 Uhr ging das Spiel dann endlich los. Das erste Drittel war noch das Beste in diesem Spiel. Beide Teams suchten von Beginn an den Weg zum Tor. Doch Tore waren in den ersten zehn Minuten Mangelware.
Das änderte sich aber, als die Eisbären die erste Strafe des Spiels kassierten. Nur wenige Sekunden brauchten die Freezers, um das Powerplay zu nutzen. Francois Fortier erzielte nach Zuspiel von Alex Barta das 0:1.
Die Führung brachte den Hamburgern aber nur Unglück. Denn das Gegentor stachelte die Eisbären an.
Als Hamburg seine erste Strafe bekam, machten die Eisbären auch kurzen Prozess. Ebenfalls wenige Sekunden waren vergangen, als Richie Regehr mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum Ausgleich traf - 1:1, nur 82 Sekunden nach der Gästeführung.
Die Eisbären kamen nach dem Tor ins Rollen, die Hanseaten wussten nicht mehr, wo hinten und vorne war.
49 Sekunden nach dem 1:1 gingen die Hausherren das erste Mal an diesem Nachmittag in Führung. André Rankel erzielte das 2:1 - sein 20. Saisontor!
Hamburg war aber noch nicht erlöst. Es folgte die beste Kombination des Spiels. Die Eisbären spielten den Gast eiskalt aus. Stefan Ustorf auf T.J. Mulock, der quer rüber auf Sven Felski und der machte das 3:1.
Die O2 World gleichte einem Tollhaus - einzig die mitgereisten Freezers-Fans waren nun ganz still. Man sollte die Eisbären halt nicht reizen, denn dann bekommt man es doppelt und dreifach zurück.
Fortan passierte nicht mehr viel im ersten Drittel, mit einer 3:1-Führung für die Eisbären ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ließen es die Eisbären ganz schön ruhig angehen, ja fast schon lässig. Dadurch brachte man die Gäste zurück ins Spiel. Clarke Wilm verkürzte in der 25. Minute auf 3:2.
Fortan die stärkste Phase der Freezers. Doch sie konnten ihre Chancen nicht nutzen. Selbst die vielen Abpraller des heute unsicheren Eisbären-Keepers Rob Zepp wussten sie nicht zu nutzen.
Wenn die Eisbären in diesem Drittel doch mal gefährlich waren, dann stand der Hamburger Goalie Robert Goepfert im Weg.
Fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause stellte Eisbären-Urgestein Sven Felski den alten Abstand wieder her. Er klinkte zum 4:2 ein.
Dabei blieb es dann in diesem Drittel.

Was folgte, war ein gähnend langweiliger Schlussabschnitt. Die Eisbären taten in diesem 3. Drittel nicht mehr als nötig. Da Hamburg kaum was tat, mussten die Berliner ja auch nichts machen. Es war aber für die Zuschauer ein sehr unansehnliches Drittel, über das man nicht viele Worte verlieren muss.



Fazit:

Die Eisbären haben aufgrund des ersten Drittels verdient gewonnen. Hamburg war nach den schnellen drei Gegentreffern verunsichert. Im zweiten Drittel kamen sie zwar noch mal desöfteren gefährlich vor´s Eisbärentor, doch im Abschluss fehlte ihnen das Glück.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war Herr Klau. Er war ein guter Leiter der Partie. Ein, zwei Sachen waren nicht so ganz richtig gepfiffen, aber im Großen und Ganzen war es recht ordentlich.
Note 2.

Fanstimmung:
Sie war besser als am Freitag. Aber im letzten Drittel war sie dem Spiel angemessen, mies.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Sven Felski (Eisbären/Stürmer)
2. Robert Goepfert (Hamburg/Torwart)
3. T.J. Mulock (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Nach der Olympiapause spielen die Eisbären am Dienstag, 02.März 2010, gegen die Kölner Haie. Spiele gegen die Domstädter sind immer eng. Ich rechne auch hier wieder mit einem knappen Spielausgang. Es kann durchaus in die Verlängerung gehen.
Mein Tipp: 4:3 n.V.

Vielen Dank an iMeista von meista.net für die Bilder!

Bilder vom Bruderduell

iMeista hat wieder viele Bilder geschickt, welche wir Euch hier sukzessive zeigen wollen:

Den Anfang macht gerade geschossene das Shake-Hand-Bild nach dem Ende des Spiels. Am Videowürfel (Klickt aufs Bild zum Vergrößern) könnt ihr das Endergebnis sehen ;)

  

Samstag, 6. Februar 2010

Sportal-Sprüche vom 48. Spieltag

Und wieder habe ich die drei besten Sprüche aus dem Sportal-Liveticker heraus gesucht. Hier sind sie.

Der Kommentator des Tickers schreibt, dass bei den Eisbären Jeff Friesen wieder dabei ist. Allerdings hat er jetzt einen neuen Namen:

"Wieder zurück nach seiner Sperre ist Jeff-nach-dem-fünften-Crosscheck-fange-ich-an-mich-zu-wehren-Friesen."


Mannheim zeigte sich beim Spiel in Ingolstadt sehr treffsicher, Ingolstadt nicht. Der Ticker-Kommentator hatte dafür auch seine Theorie:

"Wenn die Panther vor dem gegnerischen Tor so abgebrüht wären wie Mannheim, könnten sie 11:3 führen. Weil es aber 0:3 steht, wissen wir, sie sind es nicht."


Vom Ergebnis des ersten Drittels angesichts der Gast-Mannschaft etwas überrascht:

"Das erste Drittel ist vorüber, es steht 3:0 für die Gäste. Das kann ja schon mal vorkommen. Aber die Gäste kommen aus Mannheim! Das kann dann heute schon etwas überraschen."




Quelle 1


Quelle 2

49. Spieltag: Derby in Berlin - Klassiker in Düsseldorf

Morgen steht in der DEL der 49. Spieltag an. Dabei stehen sieben Spiele auf dem Programm.

In Berlin gibt es das Derby zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers. Während die Eisbären die Hauptrunden als Erster abschließen werden, sind die Freezers im Kampf um Platz 10 wohl endgültig raus.
Da kommt den Hanseaten das Spiel morgen beim Angstgegner überhaupt nicht recht. Sieben Niederlagen in Folge gab es zuletzt für Hamburg in der Hauptstadt. In diesen sieben Spielen erzielten die Eisbären nie weniger als vier Tore - insgesamt schenkten sie den Freezers 36 Tore ein.


In Düsseldorf steht ein Klassiker an. Die DEG Metro Stars empfangen die Adler Mannheim. Die DEG gewann fünf der letzten sieben Duelle auf eigenem Eis gegen Mannheim. Die beiden ersten Spiele in dieser Saison gingen ebenfalls an Düsseldorf.


Die Hannover Scorpions treffen auf die Kölner Haie. Gegen die Haie taten sich die Scorpions zuletzt sehr schwer. Nur zwei Siege aus den vergangenen sieben Heimspielen stehen zu Buche. Einen Sieg davon feierten sie aber im ersten Duell in dieser Saison.

Die Frankfurt Lions empfangen die Iserlohn Roosters. Die letzten beiden Spiele bei den Hessen gewannen die Sauerländer. Von den letzten zehn Duellen insgesamt verloren die Frankfurter fünf. Allerdings punkteten die Lions nur in einer Partie nicht. Es ging also sehr oft in die Overtime bzw. das Penaltyschiessen

Die Grizzly Adams Wolfsburg bekommen Besuch von den Thomas Sabo Ice Tigers. Bisher gab es sechs Spiele in Wolfsburg zwischen diesen beiden Teams - fünf davon gewannen die Franken.
Wird also nicht einfach für die Grizzly´s.

Die Straubing Tigers treffen auf den ERC Ingolstadt. Der ERCI verlor das allererste Spiel in Straubing. Danach folgten aber sechs Siege in Serie, in denen die Panther erst einmal mehr als zwei Gegentreffer kassierten.


Die Kassel Huskies spielen gegen die Krefeld Pinguine. Fünf der letzten neun Duelle gingen an Kassel. Das erste Duell in dieser Saison ging aber mit 4:2 an Krefeld.





Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 05 vom 02.02.10)

48. Spieltag: DEG patzt erneut - Hamburg mit bitterer Niederlage

Die DEG Metro Stars haben am Freitag das "kleine" Derby bei den Krefeld Pinguinen mit 0:2 verloren und dadurch wohl endgültig jegliche Hoffnung auf Platz Eins verspielt. Denn der Rückstand ist mittlerweile auf 16 Punkte angewachsen.
Stephens und Vasiljevs schossen Krefeld zum Sieg. Der KEV bleibt also im Geschäft im Kampf um Platz 10.
Für ein Derby ging es fast harmonisch zu - Krefeld bekam sechs, Düsseldorf zwei Strafminuten.



Für die Hamburg Freezers dürfte der Kampf um den letzten Pre-Play-Off-Platzt wohl vorbei sein. Gegen die Frankfurt Lions verloren die Hanseaten mit 3:5. Oppenheimer´s Führung konnte Barta noch ausgleichen. Doch dann zogen die Hessen davon. Jeff Ulmer, Wright und Gawlik schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch. Fortier ließ die Freezers mit zwei Treffern noch einmal hoffen, doch Schneider zerstörte diese mit dem 5:3 in der Schlussminute wieder.
Hamburg hat nun neun Punkte Rückstand auf Platz 10.


Bereits den vierten Sieg in Folge bei den Thomas Sabo Ice Tigers feierten die Straubing Tigers. Sie gewannen bei den Franken mit 4:3 n.V. Dabei führten die Ice Tigers nach 40 Minuten noch mit 3:1 - Tore durch Savage, Leask und Ask, Gegentor durch Trew.
Doch Meloche und Elfring glichen für die Tigers aus. Meloche besorgte dann in der Overtime den Siegtreffer für Straubing.

Einen 5:3-Sieg feierten die Augsburger Panther gegen die Hannover Scorpions. Dabei ging es zunächst hin und her. Dolak brachte die Gäste mit 1:0 in Führung, James konnte ausgleichen. Kathan legte erneut für den Gast vor, doch Chartier glich für den AEV aus. Sascha Goc brachte Hannover ein drittes Mal in Führung. Diese hielt bis in den Schlussabschnitt. In diesem drehten die Panther dann auf. Collins glich erneut aus, James und Engelhardt schossen Augsburg dann zum Sieg.


Iserlohn ließ es im zweiten Duell am Seilersee gegen die Kassel Huskies in dieser Saison ruhiger angehen. Nach einem 8:1-Sieg im ersten Aufeinandertreffen gewannen die Roosters diesmal "nur" 2:1. Kraft brachte die Huskies in Führung, doch Hancock und Hock drehten die Partie.
Langwieder (Iserlohn) und Soares (Kassel) erhielten jeweils eine Disziplinarstrafe.



Freitag, 5. Februar 2010

5:3 - Eisbären gewinnen tolles Spitzenspiel




5:3 (1:1, 3:2, 1:0)




WalkersBärenNews#20:

Die Berliner Eisbären haben das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga mit 5:3 gegen die Grizzly Adams Wolfsburg gewonnen. Es war das erwartete Klasse-Spiel. Allerdings haben die Berliner den Sieg teuer bezahlt. Denn Alex Weiß (Schnittwunde am Knöchel) und Steve Walker (Oberschenkelzerrung) mussten während des Spiels verletzt raus.
Bei den Eisbären wurde Sven Felski nachträglich für sein 800. DEL-Spiel geehrt. "Felle" hatte am Dienstag in Krefeld sein Jubiläum gefeiert.

Das Spiel begann ohne jegliches Abtasten, beide Teams suchten sofort den Weg zum Tor. Die erste gute Chance vergaben die Gastgeber bereits nach 55 Sekunden. Auch Wolfsburg trat einige Male gefährlich vor dem Tor von Rob Zepp auf. Die Gäste machten den etwas frischeren Eindruck in diesem Drittel.
Doch den ersten Treffer an diesem Abend in der ausverkauften O2 World erzielten die Hausherren. Nach elf Minuten erzielte Tyson Mulock die 1:0-Führung.
Aber die Wolfsburger waren keinesfalls geschockt, sie spielten ihr Spiel weiter. Und zwei Minuten später glichen sie verdient aus. Ken Magowan traf zum 1:1.
Fortan waren die Grizzly´s das etwas bessere Team, doch sowohl sie als auch die Eisbären trafen in diesem Drittel nicht mehr. Somit ging es mit einem 1:1 in die erste Pause.
Nach diesem Drittel sagte Eisbären-Stürmer André Rankel im Interview bei Des, dass das Team gewinnt, welches die wenigsten Fehler macht.

Das zweite Drittel begannen die Gastgeber mit einem Paukenschlag. Florian Busch brachte den EHC nach nur 68 Sekunden im Mitteldrittel erneut in Führung.
Es war die stärkste Phase der Eisbären. Und in dieser legten sie das 3:1 nach. André Rankel überwand Ex-Bär Daniar Dshunussow im Wolfsburger Tor.
Doch nach diesem Tor schraubten die Eisbären wieder einen Gang zurück und überließen den Gästen mehr Spielanteile. Diese wussten das auch sofort zu nutzen. Innerhalb von zwei Minuten machten die Gäste aus einem 1:3 ein 3:3. Zunächst verkürzte Norm Milley auf 2:3, wenig später bei 4 gg. 4 glich Jason Ulmer sogar aus.
Da staunten die Zuschauer in der O2 World nicht schlecht, dass es auf einmal Unentschieden stand. Doch Wolfsburg steht ja nicht umsonst da oben.
Nach diesem Tor war es eine Partie auf Augenhöhe. Jedes Team hätte nun in Führung gehen können, doch beide scheiterten an den guten Keepern.
Aber 25 Sekunden vor der Drittelpause fiel doch noch ein Tor. Und was für Eins. Constantin Braun marschierte ungestört durch die Verteidigungszone der Wolfsburger und konnte dann seinen Sololauf mit einem Tor krönen - 4:3.
Mit diesem Tor ging es in die zweite Pause. Einen besseren Zeitpunkt konnte es für diesen Treffer gar nicht geben. Denn Wolfsburg hatte nicht viel Zeit zurückzuschlagen, musste mit diesem Tor in die Kabine gehen. So was nagt natürlich an einem Team.
Wolfsburg´s Trainer Toni Krinner war nach dem Gegentreffer sehr sauer auf seine Jungs. Er meinte, sie dürften sich zu so einem Zeitpunkt nicht so naiv präsentieren.

Im letzten Drittel war es weiterhin eine sehr ausgeglichene Partie. Die Gäste versuchten den Ausgleich zu erzielen, doch sie scheiterten immer wieder an Rob Zepp.
Als die Grizzly´s drauf und dran waren den Ausgleich zu erzielen, schlugen die Eisbären eiskalt zu. In Überzahl stellte Stefan Ustorf den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Das geschah in der 51. Minute.
Fortan drängten die "Wölfe" mächtig, doch die Berliner Abwehr stand sicher. Zwei Minuten vor dem Ende hatten die Gäste die Chance in Überzahl zu spielen. Das nutze Trainer Toni Krinner für eine Auszeit. Nach dieser nahm er seinen Torwart raus. Doch die Eisbären ließen nichts mehr zu und feierten am Ende einen 5:3-Sieg.

Wir Fans feierten das Team - besonders Jeff Friesen (nach seinem Kampf gegen Butenschön am vergangenen Sonntag) und den neuen Torwart Kevin Nastiuk, welcher heute noch nicht zum Einsatz kam.
Fazit:
Das Spitzenspiel hielt, was es versprach. Es war spannend und hatte jede Menge gute Torchancen. Die Wolfsburger bewiesen an diesem Abend, dass sie zu Recht auf Platz Drei stehen. Sie zeigten eine tolle Leistung, vor allem nach dem 1:3.
Doch die Eisbären zeigten wieder ihre Cleverness in solch engen Spielen.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Hauptschiedsrichter war Rick Looker. Seine Leistung fand ich heute nicht gerade berauschend. Er pfiff nicht gerade konsequent. Zudem ließ er sich beeinflussen von der Wolfsburger Bank bei einer Bankstrafe gegen die Eisbären. Gäste-Trainer Toni Krinner reklamierte so lange, bis Looker zwei Minuten gegen den EHC gab. Brachte den Wolfsburgern aber nichts ein das folgende Powerplay. Ansonsten ließ er viele Sachen durchgehen.
Note 3-.

Fanstimmung:

Oh mein Gott. Die Stimmung wird ja immer schlechter. So langsam habe ich das Gefühl, dass sich in der Fankurve drei kleine Grüppchen bilden. Die linke Seite von der Fankurve, die Mitte und die rechte Seite. Jeder versucht seinen Gesang durchzubringen. Über weite Phasen der ersten beiden Drittel war es schon bedenklich ruhig in der O2 World.
Wenn was zu hören war, dann von den Fanatic´s. Wobei die mittlerweile immer öfters Gesänge anstimmen, die Erstens keiner kennt und Zweitens, die schon unter die Gürtellinie gehen.
Einzig das letzte Drittel war wieder ein Lichtblick. Bis zu den Play-Offs muss sich noch einiges in Sachen Stimmung tun.
Besten drei Spieler des Spiels:

1. André Rankel (Eisbären/Stürmer)
2. Tyson Mulock (Eisbären/Stürmer)
3. Ken Magowan (Wolfsburg/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Eisbären-Heimspiel mit Tipp von mir:

Bereits am kommenden Sonntag empfangen die Eisbären den Bruderklub Hamburg Freeezers in der O2 World. Mit den Hanseaten kamen die Bären zuletzt immer gut klar. Diese Spiele sind immer sehr emotional - sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen. Hamburg wird kämpferisch alles geben, denn sie brauchen jeden Punkt im Kampf um Platz 10. Gerade nach der heutigen Niederlage. Man muss sehen, wieviel die Eisbären geben, denn ihnen ist Platz Eins wohl kaum noch zu nehmen. Und mit der Play-Off-Teilnahme kann man ja auch schon rechnen. T-Shirts für die diesjährigen Play-Offs gibt es ja schon, wie ich heute gesehen habe.
Mein Tipp: 6:2

Ergebnisse vom 48. Spieltag


aktuelle DEL-Tabelle:

 

Impressionen vom Spitzenspiel

iMeista (Danke und Gruß in die Halle) von meista.net schickte uns einige topaktuelle Bilder vom heutigen Spiel in der o2-World:

 


 

Derzeit sind knapp 8min gespielt und es steht noch 0:0. Beide Mannschaften haben je eine Zweiminutenstrafe kassiert. Die letzte gerade eben von Green (WOF) für Haken.

Update 19:48 :

Nach 10:27 auf der Uhr schiesst Tyson Mulock das erste Tor für die Eisbären. Doch nur gut zwei Minuten später (12:31) schafft Wolfsburg den Ausgleich durch Magowan.

 
Das heutige "Klatschpapen"-Motiv 

Klatschpappe mit Keller drauf, der seit einer Woche nicht mehr zu den Eisbären gehört. #EBB #peinlich

Update 19:56: 
Nach 17:29 sind die Eisbären wieder komplett. Wolfsburg konnte das Powerplay nicht nutzen und so steht es noch immer 1:1.

Update 20:00:
Das erste Drittel ist zu Ende. Es sind keine weiteren Tore gefallen. Die Wolfsburger haben bis jetzt 15 Mal aufs Tor geschossen, die Eisbären vier Mal. Bei den Strafzeiten steht es 4:2 für die Hausherren.

Update 20:25:
In der zweiten Spielminute des zweiten Drittels trifft Buschi (Pederson, Walker) für die Gastgeber zum 2:1. Alexander Weiß ist nach einem Schnitt über dem Knöchel nicht mehr dabei und wurde medizinisch betreut.

Update 20:31:
André Rankel (Mulock, Felski) erhöht in der 27. Spielminute auf 3:1.

Zwei der drei am Tor beteiligten Cracks (André Rankel und Sven Felski) sind morgen ab 14 Uhr im Linden-Center Berlin und geben dort zusammen mit Frank Hördler Autogramme.

Zwei Minuten später schafft Wolfsburg den Anschlusstreffer (3:2) durch Milley.

Update 20:36:
Damit ist der Zweitorevorsprung dahin: Ulmer trifft zum 3:3 nach gespielten 32 Minuten. Und die Wolfsburger machen weiter Druck, scheitern jedoch an Rob Zepp.

Update 20:49:
In der letzten Spielminute des Mitteldrittels schießt Constantin Braun die Eisbären erneut in Führung. So geht es dann auch in die zweite Pause.

Update 21:13:
Das letzte Drittel läuft - leider ohne den Kapitän (Oberschenkelzerrung).



Update 21:25:


Stefan Ustorf (Regehr, Friesen) trifft im PowerPlay zum 5:3.


Update 21:28:
Das Spiel ist noch nicht in trockenen Tüchern,  Mulock muss für zwei Minuten wegen Beinstellens vom Eis. Wie schnell die Niedersachsen zwei Tore aufholen haben sie im letzten Drittel gezeigt. Green schießt knapp am Pfosten vorbei - da waren noch knapp fünf Minuten auf der Uhr...


Update 21:33:



Wolfsburg nimmt eine Auszeit und den Ex-Eisbär Dshunussow aus dem Tor. 







... und dann später, ohne das auf beiden Seiten ein Tor gefallen ist, wieder rein.









Update 21:37:
Das Spitzenspiel ist aus: Der amtierende Meister schickt die Grizzly Adams  mit 5:3 zurück ...



... nach Wolfsburg.



Mehr vom Spiel erfahrt ihr wie immer von Walker der Euch bald seinen aktuellen Bericht liefert. An dieser Stelle vielen Dank an iMeista für die Bilder und an das Team vom Eisbären-Liveticker für die spannenden Infos aus der o2-World.

Quelle-Spielinfos: Eisbären-Liveticker - Bilder: iMeista von meista.net