Mittwoch, 10. März 2010

DEL-News: Jeff Friesen bleibt Eisbär und Harold Kreis wird Trainer in Mannheim

Die aktuelle Saison nähert sich so langsam dem absoluten Höhepunkt entgegen, da stellen andere Teams schon die Weichen für die kommende Saison.


Die Berliner Eisbären haben den Vertrag mit Stürmer Jeff Friesen verlängert. Somit bleibt der Superstar also auch in der neuen Saison in der Hauptstadt.

Ich freue mich darüber, dass Friesen beim EHC bleibt, denn er ist ein richtig guter Spieler, den wohl jedes andere Team gerne in seinen Reihen hätte. Auf jeden Fall ist Jeff bei uns Fans schon jetzt eine "Kultfigur" und Publikumsliebling.



Die Adler Mannheim sind auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Wie längst vermutet wurde, wird Harold Kreis ab nächster Saison die Kurpfälzer trainieren. Mal wieder war das "liebe" Geld - wie so oft im Sport - ausschlaggebend für die Entscheidung von Kreis.


Für die DEG ist das ein herber Verlust, denn Harold Kreis hatte die DEG wieder auf Erfolgskurs gebracht. Es wird schwer sein, ihn zu ersetzen.



55. Spieltag: Mannheim siegt weiter - Augsburg Gewinner des Spieltages

So langsam wird die Serie des DEL-Rekordmeisters Adler Mannheim unheimlich. Gestern Abend gewannen die Kurpfälzer mit 4:1 gegen die DEG Metro Stars und feierten den achten Sieg in Folge. Robinson, Arendt, Methot und Kink trafen für die Adler, Kreutzer für die DEG. MERC-Goalie Brathwaite wird immer besser in dieser Saison, wehrte gestern 34 von 35 Schüssen ab und war mit einer der Garanten für den Sieg.
Trotz des Sieges bleiben die Mannheimer Achter, denn auch die Konkurrenz im Kampf um Platz Sechs gewann.


Der ERC Ingolstadt gewann nach einem 1:3-Rückstand noch mit 4:3 n.V. bei den Kölner Haien, rutschte aber dennoch von Platz Sechs auf Platz Sieben. Denn Hannover gewann sein Heimspiel gegen Kassel mit 3:2 und zog an den Panthern vorbei.
Greilinger und Waginger sorgten dafür, dass der ERCI bei den Haien noch in die Verlängerung kam. Dort war dann erneut Greilinger erfolgreich, er schoss den Siegtreffer in der Lanxess-Arena.



Brimanis, Cottreau und Reiß waren für die Scorpions erfolgreich, Sleigher und Kraft für die Huskies.

Für die Teams, die um Platz Sechs kämpfen, ist plötzlich auch ein Platz unter den ersten vier wieder möglich. Denn die Konkurrenz da oben strauchelte. Den Zweiten Wolfsburg (89 Punkte) und den Achten Mannheim (81) trennen nur acht Punkte. Da kann also im oberen Tabellendrittel noch jede Menge passieren.


Die Zweitplatzierten Grizzly Adams Wolfsburg unterlagen bei den Hamburg Freezers mit 1:3. Ratchuk, Rezter und Tripp schossen die Freezers zum Sieg. Miley gelang nur der Ehrentreffer für die Grizzly´s.


Neuer Dritter sind nun die Frankfurt Lions (ebenfalls 89 Punkte), welche die Krefeld Pinguine mit 2:1 besiegten. Oppenheimer brachte die Hessen in Führung, doch Vasiljevs glich für die Seidenstädter aus. Wright schoss die Lions dann zum Sieg.


Die Viertplatzierten Thomas Sabo Ice Tigers (85 Punkte) verloren bei den Augsburger Panthern mit 1:3. Colin Murphy brachte den AEV per Penalty in Führung, Savage gelang jedoch der Ausgleich. Engelhardt und Olver besorgten dann die Tore zum 2:1 bzw. 3:1.


Hinter Nürnberg wird es wie gesagt auch richtig eng. Hannover hat einen Punkt Rückstand (84) auf Nürnberg, Ingolstadt hat einen Punkt (83) auf Hannover Rückstand.

Aber auch im unteren Tabellendrittel ist die Spannung groß. Der Kampf um Platz Neun und Zehn ist richtig heiß. Der AEV - wie bereits berichtet 3:1 gegen Nürnberg - ist der große Gewinner des Spieltages. Sie stehen mit nun 72 Punkten drei Punkte vor einem nicht Pre-Play-Off-Platz. Denn die Konkurrenz patzte.

Hinter den Neuntplatzierten Panthern stehen mit 70 Punkten die Kölner Haie (3:4 n.V. gegen Ingolstadt). Ein Punkt hinter Köln steht Krefeld (1:2 in Frankfurt). Und die Iserlohn Roosters haben nun zwei Punkte Rückstand auf den zehnten Rang, denn sie unterlagen gestern dem Tabellenführer Eisbären Berlin mit 1:2 n.V.



Daniel Sparre brachte Iserlohn zwar in Führung, doch Alex Weiß glich aus. Regehr sorgte in der Overtime für die Entscheidung und schoss die Eisbären zum Sieg.


Was in den entscheidenden Spielen vor dem Ende der Hauptrunde auffällt, ist die Tatsache, dass es auf dem Eis ruppiger zu geht. Alleine gestern verhingen die Unparteiischen sechs Disziplinarstrafen (10 Minuten) und und drei Spieldauerdisziplinarstrafen. In Augsburg gab es sogar eine handfeste Prügelei zwischen sechs Spielern.

Motzko (Ingolstadt), Soares (Kassel), Hock (Iserlohn), Degon (Eisbären), Henrich (Hamburg) und Jason Ulmer (Wolfsburg) holten sich jeweils Disziplinarstrafe ab.
Wilford (Iserlohn), Friesen (Eisbären) und Pietta (Krefeld) durften jeweils früher duschen gehen und fehlen ihren Teams nun im nächsten Spiel.

Dienstag, 9. März 2010

Auch Kassel Huskies vor der Insolvenz!

Nach den Kölner Haien steht ein zweiter DEL-Klub vor dem Aus. Die Kassel Huskies benötigen dringend über eine halbe Million Euro. Der neue Eigner Dennis Rossing bat per Brief alle Sponsoren um Geld. Das wird benötigt, um eine Liquiditätslücke in der aktuellen Saison zu überbrücken.

Desweiteren bat er die Sponsoren um die Zusage für finanzielle Unterstützung für die nächsten zwei Spielzeiten. Laut Rossing sei nur so eine Insolvenz langfristig zu vermeiden.

Laut der Hessischen/ Niedersächsischen Allgemeinen sollen zuletzt auch die Spielergehälter der Huskies nur zur Hälfte gezahlt worden sein.

Also, was momentan in der DEL los ist in Sachen Insolvenz ist schon unglaublich. Erst vor zwei Wochen hatten wir über die drohende Insolvenz der Kölner Haie berichtet. Nun sind die Kassel Huskies der zweite Club, der derzeit ums Überleben kämpft.

Man kann gespannt sein, wie es mit den beiden Klubs in den nächsten Wochen und in der Zukunft weiter geht. Und was mich noch interessiert: Sind die Kölner Haie und die Kassel Huskies die einzigen Klubs, denen es in der DEL derzeit wirtschaftlich sehr schlecht geht oder werden wir in nächster Zeit noch mehr solcher Hiobsbotschaften erhalten?


Quelle

CHL-Neustart?

Update:

Der Traum vom Comepack der Champions Hockey League (CHL) ist geplatzt. Der Grund soll unter anderem der sein, dass mit einigen Ligen keine Einigung erzielt werden konnte. Aber lest selbst.
Ich persönlich bin enttäuscht, dass die CHL nun überhaupt nicht mehr statt findet. Es waren in der einen Saison, in der wir uns an der CHL erfreuen konnten, wirklich tolle Spiele auf hohem Niveau gewesen.


Bericht vom 06.06.2010, 15:05 Uhr:

Die Champions Hockey League (CHL), welche nach nur einer Saison wieder aussetzen musste, steht vor einem Neustart. Das jedenfalls schreibt die Eishockey News. Den Top-Ligen Europas soll demnach ein Plan zur Abstimmung vorliegen.

Also, sollte diese elend lange Geschichte der CHL endlich ein positives Ende finden, würde ich mich freuen. Denn die beiden Spiele gegen Oulu und Magnitogorsk in der O2 World waren Klasse-Eishockeyspiele. Diese Spiele machten Werbung für den Sport und zudem Lust auf mehr.
An der CHL sollen laut Info die Meister der Top-Ligen Europas teilnehmen. Die Top-Ligen sind die aus Russland, Tschechien, Schweiz, Schweden, Finnland, Slowakei und Deutschland. Zudem soll dann noch der Continental-Cup Sieger an der CHL dran teilnehmen.

Mehr Infos sollen dann am Dienstag in der neuen Ausgabe der Eishockey News stehen. Man darf also wieder hoffen auf eine Champions League im Eishockey.


Quelle

55. Spieltag: Heute sieben Spiele

In der DEL geht es derzeit Schlag auf Schlag. Fast alle zwei Tage ist jetzt Eishockey. Die Deutsche Eishockey Liga nähert sich mit großen Schritten dem Ende der Hauptrunde entgegen.
Zwei Entscheidungen sind nach nunmehr 54 Spieltagen bereits gefallen. Die Eisbären Berlin sind seit Freitag Vorrunden-Meister. Die Kassel Huskies können nun auch rein rechnerisch nicht mehr die Pre-Play-Offs erreichen.

Doch um die anderen Plätze - Heimrecht im Viertelfinale, direkte Play-Off-Quali und Pre-Play-Off-Plätze - wird noch hart gekämpft. Vier Teams streiten sich momentan um die drei Plätze hinter den Eisbären. Wolfsburg (2. Platz/89 Punkte), Düsseldorf (3./87), Frankfurt (4./86) und Nürnberg (5./85) trennen derzeit nur vier Punkte. Ein Team wird im Kampf um Heimrecht im Viertelfinale auf der Strecke bleiben.

Die Grizzly Adams Wolfsburg haben das vermeintlich leichteste Spiel dieser vier Teams heute Abend. Sie müssen bei den Hamburg Freezers ran. Für die Hanseaten geht es um nichts mehr. Sie sind Vorletzter und werden die Pre-Play-Offs nicht erreichen. Hamburg´s Heimbilanz: fünf Siege in sieben Spielen.



Die DEG Metro Stars haben es mit dem Team der Stunde zu tun - die Adler Mannheim. Die Kurpfälzer empfangen die Rheinländer nach sieben Siegen in Serie mit breiter Brust. Aber Vorsicht ist geboten, denn die DEG gewann am Sonntag gegen die Eisbären mit 3:2 n.P. Ein Spiel, welches schon Play-Off-Charakter hatte. Die Bilanz spricht klar für den MERC. Acht Siege gab es in der SAP-Arena in bisher neun Duellen gegen die Metro Stars.



Die Frankfurt Lions empfangen die Krefeld Pinguine. Für den KEV geht es noch um einen Platz in den Pre-Play-Offs, daher ist das kein leichtes Spiel für die Hessen. Allerdings spricht die Bilanz klar für Frankfurt: 22 Siege in 29 Spielen.



Die Thomas Sabo Ice Tigers müssen ebenfalls gegen ein Team ran, welches noch um Platz 10 kämpft. Die Ice Tigers gastieren in Augsburg. Fünf der letzten Neun Spiele entschieden die Franken für sich.



Auch der Kampf um Platz Sechs - also die dirkete Play-Off-Quali - ist noch spannend. Hier streiten sich noch drei Teams um einen Platz. Momentan steht der ERC Ingolstadt (81 Punkte) auf diesem begehrten Platz. Punktgleich auf Platz Sieben stehen die Hannover Scorpions und drei Punkte dahinter rangieren die Adler aus Mannheim (heute gegen die DEG).



Der ERC Ingolstadt hat ein schweres Auswärtsspiel vor sich. Sie müssen bei den Kölner Haien antreten. Die Haie kämpfen um ihre Zukunft und um einen Pre-Play-Off-Platz. Die letzten neun Spiele verlor der ERCI bei den Haien. Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher.



Die Hannover Scorpions haben von den drei Teams, die um Platz Sechs kämpfen, die vermeintlich leichteste Aufgabe vor sich. Sie erwarten die Kassel Huskies in der TUI-Arena. Die Scorpions gewannen vier der letzten fünf Spiele gegen die Schlittenhunde.


Vier weitere Teams kämpfen noch um die letzten zwei Plätze in den Pre-Play-Offs. Die Augsburger Panther (heute gegen Nürnberg) stehen momentan auf Rang Neun (69 Punkte). Punktgleich dahinter rangieren die Krefeld Pinguine (heute in Frankfurt) auf Platz Zehn. Ebenfalls punktgleich folgen die Kölner Haie (heute gegen Ingolstadt) auf Rang Elf. Zwölfter mit zwei Punkten Rückstand auf das Trio sind die Iserlohn Roosters.


Die Sauerländer empfangen heute den Spitzenreiter aus Berlin. Die Eisbären gewannen vier der letzten fünf Spiele am Seilersee. Der EHC nutzt die letzten Hauptrundenspiele als Vorbereitung für die Play-Offs.

Montag, 8. März 2010

Am 19.03. alle im Anzug in die O2 World!!!

Der Fanclub Blackcorner plant für das Spiel der Eisbären am 19.03.2010 gegen die Krefeld Pinguine eine besondere Aktion. Es sollen so viele Fans wie möglich mit einem edlen Outfit in der Fankurve stehen. Man soll sich in seinen schicken Anzug werfen, Krawatte um machen und dann ab in die O2 World gehen. Mit folgendem Flyer haben die Jungs von Blackcorner am Donnerstag beim Spiel gegen Hannover für ihre Aktion Werbung gemacht:

Jetzt fragen sich sicherlich viele, was es mit dieser Aktion auf sich hat. Mit dieser Aktion will man die so genannten "Event-Fans", welche zu meist in schicken Anzügen bzw. anderen edlen Outfit´s die Spiele der Eisbären besuchen, darauf aufmerksam machen, dass man auch im feinen Zwirn sich einen Schal umlegen kann und "Eisbären" bzw. "Dynamo" brüllen kann.
Es ist euch bestimmt schon aufgefallen, dass solche "Eventies" nicht nur in den Sitzblöcken oder Premium-Blöcken sich platzieren. Nein, viele haben auch schon den Weg in die Fankurve gefunden und nehmen so den "echten" Fans die Plätze in der Kurve weg.
Darunter leidet dann auch mitunter sehr oft die Stimmung in der Fankurve. Dort, wo eigentlich die Stimmung herkommen soll.
Nicht, dass ich jetzt was dagegen habe, dass neue Fans dazu kommen. Nein, ich habe nur was dagegen, wenn die Leute nicht ein kleines bißchen - wenigstens Klatschen oder so - mitmachen und das Team anfeuern.
Die Aktion finde ich persönlich sehr gut. Ich hoffe, dass sich viele Fans in ihrem Anzug - sofern einer vorhanden ist - zeigen werden und somit den "Eventies" mal zeigen, dass man auch fein angezogen Stimmung machen kann.
Diese Aktion sollte die ganzen Sitzblöcke mal zum Nachdenken anregen. Denn viele "Sitzplatzfans" machen überhaupt nicht mit oder aber erst nach mehrmaliger Aufforderung der Fankurve. Vor allem sehr ärgerlich, wenn man "Steht auf, wenn ihr Eisbär´n seit..." singt. Gerade da kann doch jeder zeigen, dass er ein Eisbärenfan ist.

Sonntag, 7. März 2010

54. Spieltag: Mannheim siegt erneut - Kampf um Platz Zehn immer spannender

Die Adler Mannheim sind momentan das Team der Stunde in der Deutschen Eishockey Liga. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers gewannen die Kurpfälzer mit 1:0 und fuhren damit den siebenten Sieg in Serie ein. Das goldene Tor schoss Ahren Spylo vier Minuten vor dem Ende des Spiels.
Für Nürnberg´s Goalie Patrick Ehelechner war das Spiel heute eins mit Play-Off-Charakter.
Nach diesem Sieg trennen die Adler nur noch drei Punkte von Platz Sechs. Der Rekordmeister scheint genau rechtzeitig in Form gekommen zu sein.



Die Hannover Scorpions haben das Derby gegen die Hamburg Freezers mit 4:2 gewonnen. Cottreau brachte Hannover in Führung, doch Ratchuk glich aus. Danach zogen die Scorpions den Freezers davon. Mondt, Dzieduszycki und Mitchell schossen Hannover mit 4:1 in Front. Wilm erzielte kurz vor Ende nur noch das 2:4.
Hannover ist nach diesem Sieg punktgleich mit Ingolstadt auf Rang Sieben. Der ERCI ist aufgrund des besseren Torverhältnis Sechster.



Die Ingolstädter zeigten sich heute von der 2:7-Heimklatsche vom Freitag gegen Krefeld gut erholt und gewannen überraschend deutlich mit 4:1 beim Zweiten Wolfsburg. Hussey konnte die Gäste in Führung bringen. Krestan gelang der Ausgleich. Lange Zeit blieb es bei diesem Ergebnis, erst neun Minuten vor dem Ende fiel ein weiterer Treffer. Erneut war Hussey erfolgreich, der ERCI führte wieder. Wolfsburg versuchte zum Schluss noch einmal Alles, nahm den Torwart raus. Doch das brachte ihnen nur noch zwei weitere Gegentreffer ein. Corazzini und Greilinger erzielten das 3:1 bzw. das 4:1.



Die Eisbären Berlin haben ihr Spiel bei den DEG Metro Stars mit 2:3 n.P. verloren. In der regulären Spielzeit trafen Rob Collins (DEG/ 1:1/2:1) und André Rankel (EHC/0:1/2:2) je zweimal. In der Overtime fiel kein Treffer, es ging ins Penaltyschiessen. Brandon Reid verwandelte den entscheidenden Penalty gegen Kevin Nastiuk (stand heute wieder im Tor) und sicherte der DEG den Zusatzpunkt.
Die DEG hat nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz Zwei. Die Eisbären bauten ihren Vorsprung auf den Zweiten trotz der Pleite um einen Punkt aus - nun haben sie 20 Punkte (109) mehr auf dem Konto als Wolfsburg.



Der DEG weiter im Nacken sitzen die Frankfurt Lions, welche die Straubing Tigers mit 3:2 besiegten. Durch den Sieg bleiben die Hessen weiterhin einen Punkt hinter den Rheinländern.
Ex-Eisbär Christoph Gawlik brachte die Lions innerhalb von nur 33 Sekunden mit 2:0 in Front. Doch die Tigers schlugen zurück. Stewart und Trew (vier Sekunden vor der ersten Pause) glichen zum 2:2 aus. Den Siegtreffer erzielte Josh langefeld. Die Straubing Tigers bleiben 13. der DEL und können bei nunmehr elf Punkten Rückstand auf Platz 10 ihre Pre-Play-Off-Hoffnungen "begraben".



Der Kampf um Platz 10 ist jetzt ein Vierkampf. Platz Neun und Platz Zwölf trennen gerade einmal zwei Punkte. Neunter sind die Augsburger Panther, welche heute trotz 2:0- und 3:1-Führung bei den Krefeld Pinguinen mit 4:6 unterlagen. Diese Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten dürfte den AEV ganz schön weh tun. Der KEV ist durch den Sieg jetzt punktgleich (beide haben 69 Punkte) Zehnter.


Mit genauso vielen Punkten wie der AEV und der KEV stehen die Kölner Haie auf Platz Elf. In Kassel gelang den Haien ein 6:3-Sieg. Dabei erzielten die Domstädter zwei Unterzahltore.



Mit zwei Punkten Rückstand auf das Trio folgen auf dem zwölften Platz die Iserlohn Roosters, welche heute spielfrei hatten. Da stehen uns noch spannende letzte Spieltage bevor.



Ergebnisse vom 54. Spieltag



aktuelle DEL-Tabelle:
 

Eisbären heute in Düsseldorf

In der DEL kommt es heute am 54. Spieltag zum Duell der beiden letztjährigen Finalisten. Die DEG Metro Stars empfangen die Eisbären. Ein Duell mit verschiedenen Ausgangssituationen. Während die Eisbären seit Freitag Vorrundenmeister sind, kämpft die DEG noch um das Heimrecht in den Play-Offs. Selbst die direkte Quali für die Play-Offs ist noch nicht ganz sicher.

Bei den Eisbären fehlen heute Florian Busch, Steve Walker und Frank Hördler. Dafür soll Daniel Weiß ins Team zurückkehren. Ebenso zurückkehren wird Torwart Rob Zepp, der heute wieder den Vorzug vor Kevin Nastiuk erhält.

Die bisherige Saisonbilanz spricht für die DEG. Zwei Siege - 7:3 in Berlin und 6:2 zu Hause - fuhren die Rheinländer gegen den Meister in dieser Saison bisher ein. Die Eisbären gewannen nur ihr zweites Heimspiel gegen die DEG mit 3:2.

Mal sehen, wer heute Abend die Nase vorne hat. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr.

Samstag, 6. März 2010

DEL am Freitag: Krefeld mit Kantersieg - Iserlohn jetzt Zehnter

Die DEL hielt gestern mal wieder überraschende Ergebnisse bereit. Wer hätte denn z.B. gedacht, dass der ERC Ingolstadt daheim gegen Krefeld mit 2:7 verliert? Wohl kaum Einer, ist aber passiert. Dabei erwischte ERCI-Goalie Pätzold einen schlechten Tag, wehrte nur 18 von 25 Schüssen ab. Auf Krefelder Seite ragten Blank und Stephens als zweifache Torschützen heraus.
Mit nun 66 Punkten steht Krefeld auf Platz 11, ein Punkt fehlt nur noch bis Platz 10.

Auf dem begehrten zehnten Platz stehen seit gestern Abend die Iserlohn Roosters, welche in Hamburg nach verspätetem Beginn (Scheibe ging beim Warm-up zu Bruch) mit 4:3 gewannen. Hamburg konnte bis zum 3:2 immer vorlegen, doch im letzten Drittel drehten die Sauerländer die Partie. Hock und Veidemann schossen den IEC zum Sieg und auf einen Pre-Play-Off-Platz.



Von solch einem Platz sind derweil die Kölner Haie wieder runter. Gestern Abend unterlagen die Haie im Derby der DEG mit 3:4 und rutschten vom 10. auf den 12. Platz ab. Dabei führte der KEC nach 40 Minuten dank zweier Treffer von Bartek noch mit 2:1 (Gegentor durch Courchaine). Doch im Schlussdrittel drehten die Metro Stars auf. Knackpunkt dürfte das 2:2 und das 2:3 aus KEC-Sicht gewesen sein. Denn Kreutzer hatte innerhalb von nur 16 Sekunden erst ausgeglichen und dann sein Team in Führung geschossen.




Den sechsten Sieg in Folge feierte Mannheim beim 2:1 gegen Wolfsburg. Methot und Arendt trafen für den MERC, Magowan für Wolfsburg. Mannheim hat nur noch drei Punkte Rückstand auf Platz Sechs, der zur direkten Play-Off-Teilnahme berechtigen würde.




Straubing verlor gegen Nürnberg mit 2:5. Damit dürfte wohl Platz 10 nicht mehr zu erreichen sein für Straubing. Zwar gingen die Tigers bereits in Minute Eins in Führung, doch zum achten Derbysieg in Folge reichte es nicht. Überragend auf Nürnberger Seite war der Ex-Ingolstädter Keeper Jimmy Waite, der 46 Schüsse abwehrte.




Augsburg verlor gegen die Frankfurter Rumpftruppe (nur 15 Feldspieler) mit 1:3. Polaczek ragte mit zwei Treffern heraus.