Montag, 15. März 2010

2. Bundesliga: Pre-Play-Off-Paarungen stehen fest

Die Hauptrunde in der 2. Eishockey-Bundesliga ist zu Ende, ab morgen beginnen die Pre-Play-Offs. Und dabei kommt es zu zwei Derby´s.

Der Kooperationspartner der Eisbären Berlin, die Dresdner Eislöwen, treten bei den Laustitzer Füchsen (Weißwasser) an. Da drücken wir den Dresdner´n natürlich ganz fest die Daumen, dass es mit der Play-Off-Teilnahme klappt.

Das zweite Duell bestreiten Riessersee und Kaufbeuren.

Bereits für die Play-Offs der 2. Bundesliga qualifiziert sind die SERC Wild Wings, der EHC München, die EVR Tower Stars, die Bietigheim Steelers, die Landshut Cannibals und die Heilbronner Falken.

Mal sehen ob es diesmal mit einem Aufstieg des Meister´s in die DEL klappt. Es würde mich jedenfalls freuen, mal wieder ein neues Team in der DEL zu haben.


Quelle

57. Spieltag: Wolfsburg wieder 2. - Iserlohn und Krefeld mit bitteren Niederlagen

Der 57. Spieltag der DEL ist Geschichte. Und er sorgte mal wieder für eine Überraschung und wohl auch für eine Vorentscheidung im Kampf um Platz 10. Aber der Reihe nach.

Die Grizzly Adams Wolfsburg haben durch einen 5:4-Auswärtssieg in Krefeld (der erste Sieg überhaupt in der Seidenstadt) Platz 2 zurück erobert. Nach einem torlosen ersten Drittel ging es erst in den letzten 40 Minuten rund. Krefeld konnte zunächst vorlegen, doch nach dem Ausgleich der "Wölfe" legten die Gäste immer vor. Nach dem 4:3 durch Sloan kam diesmal keine Antwort der Pinguine. So konnte Laliberte auf 5:3 erhöhen und für den Sieg sorgen.
Durch die Pleite verpasste der KEV es, näher an den Zehnten Köln heran zurücken. So beträgt der Rückstand nun schon fünf Punkte.


Die Kölner Haie unterlagen nämlich bei den Hamburg Freezers mit 3:4 n.P. Fortier verwandelte den entscheidenden Penalty. Trotz der Pleite konnte der KEC also den Vorsprung auf einen Nicht-Pre-Play-Off-Platz ausbauen.



Auch die Iserlohn Roosters konnten den Ausrutscher der Haie nicht nutzen. Sie verloren ihr Heimspiel gegen Straubing überraschend mit 4:6. Wolf (Iserlohn) und Ramsay (Straubing) trafen doppelt. Die Sauerländer haben nun sechs Punkte Rückstand auf Platz 10.



Für die Pre-Play-Offs planen kann dagegen Augsburg. Die Panther gewannen nach einem 0:3-Rückstand noch mit 5:3 das Derby gegen den ERC Ingolstadt. Die Gäste führten bereits nach 18 Minuten mit 3:0, doch Beechey gelang kurz vor der Sirene noch der 1:3-Anschlusstreffer. Das läutete die Aufholjagd der Augsburger ein. James ragte mit zwei Treffern heraus.



Die DEG Metro Stars unterlagen überraschend bei den Kassel Huskies mit 2:3. Boisvert und Damon drehten einen 1:2-Rückstand noch in einen Sieg um.





Die Hannover Scorpions feierten einen wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Play-Off-Quali. Gegen den direkten Konkurrenten Adler Mannheim gelang ihnen ein 2:1-Sieg. Kathan brachte Hannover in Führung, Mc Gillis konnte ausgleichen. Sachar Blank schoss die Niedersachsen zum Sieg und auf Platz 6.
Mannheim muss nach der zweiten Pleite in Folge sogar wieder um das Heimrecht in den Pre-Play-Offs zittern.



Sonntag, 14. März 2010

Bilder vom Spiel der Eisbären vs. Nürnberg (14.03.10)

Hier sind ein paar Impressionen vom Spiel der Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, welches die Eisbären mit 4:0 gewannen.














"Pucki" zu Gast in der O2-World

Am heutigen Spieltag war außer den Sonderzugteilnehmern auch Pucki mit angereist. Sehr zu meiner Freude. Seit dem Allstar-Game-Spiel im vergangenen Jahr habe ich mein Herz für den kleinen Kerl entdeckt.
Im November, als wir in Nürnberg gastierten, habe ich mir den Luxus gegönnt, einen Pucki zu kaufen. Auf Anraten von unserem Teammitglied"Walker" habe ich heute Pucki mit ins Stadion genommen. Einige Eisbären-Fans guckten etwas komisch, aber das war mir egal.

Auf dem Weg zur Fankurve traf ich auf dem Gang Nürnberger Fans. Sie fanden es witzig, ein Eisbärenfan mit ihrem Maskottchen zu sehen. Sie fragten mich, ob sie ein Foto schießen dürfen. "Na klar", es kommt ja nicht alle Tage vor, dass man vom Gegner deren Maskottchen mitnimmt.

Pucki war im zweiten Drittel im Fanblock der Gäste. Er war fast der Einzige der für Stimmung sorgte.

Nach dem Abpfiff begab sich Pucki mit Bully und Bully Bambini auf das Spielfeld. Er wurde mit einem Riesenapplaus von den Fans bedacht. Pucki fing auf unsere Aufforderung die Welle an und schoss noch einige Purzelbäume auf dem Eis.
Es sah aber so aus, als ob Pucki sich verletzt hatte, denn er humpelte etwas.
Gute Besserung an dieser Stelle für "unseren" Pucki.
Für alle, die nicht wissen, wie "Pucki" aussieht. So sieht das Nürnberger Maskottchen aus (siehe oben)

4:0 - Eisbären fegen Ice Tigers vom Eis




4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
WalkersBärenNews#25:
Die Eisbären Berlin siegen und siegen und siegen. Am Sonntagnachmittag gewann der amtierende Deutsche Meister und souveräne Spitzenreiter mit 4:0 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Damit rettete der EHC die "Berliner Ehre", denn die Fussballer von Hertha BSC hatten ja gestern ihr Spiel gegen den 1. FC Nürnberg verloren. Nun aber wieder zurück zum Eishockey.
So schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt, waren die Ice Tigers nicht. Im Gegenteil, sie zeigten in den ersten 30 Minuten gutes Eishockey, erst im Schlussabschnitt gaben sie sich auf.

Bei den Eisbären gab es heute eine Änderung im Gegensatz zum Freitagspiel. Jeff Friesen kehrte nach seiner Sperre wieder zurück ins Team.

Die Hausherren erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach 28 Sekunden konnten die 14 200 Zuschauer (darunter ca. 800 aus Nürnberg) in der ausverkauften O2 World das erste Mal jubeln. Und welche Reihe erzielte das Tor? Na klar, die Reihe Eins (L. Braun - Rankel - Pederson), welche schon am Freitag begeisterte. Youngster Laurin Braun legte klasse rüber zu Denis Pederson und der überwand Patrick Ehelechner im Gästetor - 1:0 (1.).
Wer nun dachte, der frühe Gegentreffer würde den Ice Tigers einen Schock versetzen, der sah sich getäuscht. Denn die Franken spielten ordentlich auf. Erspielten sich jede Menge gute Chancen, doch ein Mann stand permanent im Weg - Eisbären-Keeper Rob Zepp. Er brachte die Nürnberger reihenweise zur Verzweiflung. Die Ice Tigers hatten in diesem ersten Drittel ein klares Chancenübergewicht - 18 zu 5 Torschüsse wies die Statistik zu Gunsten der Gäste auf.
Doch wie es dann immer so ist: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, der kassiert hinten Gegentreffer. So geschehen heute in Minute 16. André Rankel umkurvte die gegnerischen Spieler wie Slalomstangen und schloss sein sehenswertes Solo mit dem Tor zum 2:0 ab - ein Klassetor von Rankel, der sein 24. Saisontreffer (!) erzielte.
Bei diesem Ergebnis blieb es dann nach den ersten 20 Minuten.

Im Mitteldrittel waren die Nürnberger nicht mehr so oft in der Offensive zu finden. Wenn sie doch mal zum Abschluss kamen, stand Rob Zepp im Weg.
Sein Gegenüber Patrick Ehelechner musste in diesem Drittel erneut hinter sich greifen. In der 33. Minute erzielte T. J. Mulock in Überzahl auf Zuspiel von Laurin Braun und André Rankel das 3:0.
Das schien so langsam den Widerstand der Franken gebrochen zu haben, denn fortan wurde ihre Spielweise zunehmend unsauber. Ein Stockschlag hier, ein unsauberer Check da. Sie waren wahrscheinlich auch deshalb jetzt so frustriert, weil sie so oft auf´s Tor geschossen hatten und die Eisbären sehr selten zum Abschluss kamen, aber dafür besser zielten.
Der Frust der Ice Tigers entlud sich gegen Ende des zweiten Drittels in einer handfesten Prügelei, an der von beiden Teams vier Mann beteiligt waren. Auf Seiten der Eisbären waren das André Rankel und Denis Pederson, auf Nürnberger Seite Greg Leeb und Alan Nasreddine, der gar nicht mehr aufhören wollte. Punktsieger war aber ganz klar "Pidi", welcher seinem Gegner Greg Leeb nicht den Hauch einer Chance ließ. Nasreddine bekam wegen seinem ständigen Nachschlagen als Einziger neben seiner 2+2-Minutenstrafe auch noch eine Disziplinarstrafe (10 Minuten).
Weitere Treffer fielen in diesem Drittel nicht mehr, Prügelein gab es auch keine mehr. Außer einer unschönen Szene von Ex-Eisbär Rob Leask, welcher einem Eisbären-Spieler ohne Grund einen Stockschlag verpasste. Er erhielt die richtige Strafe dafür, durfte zwei Minuten zum Abkühlen auf die Strafbank.

Im Schlussdrittel versuchten die Gäste weiter nach vorne zu spielen. Doch die Eisbären erstickten sämtliche Angriffsbemühungen der Franken im Keim. Sie kamen an der starken Defensive nicht vorbei. Nur noch vier Torschüsse gelangen den Gästen.
Die Eisbären taten nicht mehr als nötig, trafen aber dennoch. Nach 43 Minuten erhöhte Jeff Friesen auf 4:0 - ein "teurer" Treffer, denn es war das 200. Saisontor der Berliner.
Die Eisbären hatten fortan vor allem im Powerplay mehrmals die Chance, das Ergebnis noch auszubauen. Aber vor dem Tor waren sie nicht mehr so zwingend. Mussten sie ja auch nicht.
Es blieb am Ende beim 4:0 und wir Fans feierten die Eisbären und vor allem Rob Zepp (wegen seines Shutout´s), Denis Pederson (für den tollen Box-Fight) und Laurin Braun, der sich immer mehr in die Herzen der Fans spielt.

Fazit:

Die Eisbären haben mal wieder ein tolles Spiel geboten. Im ersten Drittel waren die Ice Tigers klar überlegen, doch die Tore machte der EHC. Das frustrierte die Gäste, die in der Folge immer mehr die Lust am Spiel verloren.
Eisbären-Trainer Don Jackson dürfte demnächst vor einem "Luxusproblem" stehen. Wenn die Verletzten wieder fit sind, dürfte kein Platz mehr für Laurin Braun sein. Doch gerade die erste Sturmreihe, in der Laurin Braun derzeit spielt, zeigte am Wochenende sehr starke Leistungen und schoss die Gegner fast im Alleingang ab.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war heute Alfred Hascher. Er zeigte keine gute Lesitung. Er hatte das ganze Spiel über keine klare Linie. Mal pfiff er jede Kleinigkeit ab, wo man sich dann schon fragte, was er da schon wieder gesehen hat (u.a. bei einem Unterzahlbreak von Laurin Braun pfiff er auf einmal und schickte jeweils ein Spieler beider Teams auf die Strafbank). Dann gab es aber auch klare Fouls, die er einfach durchgehen ließ.
Am Besten gefiel mir ja der Nürnberger Shane Peacock, der einfach so zu Boden ging. Ein Eisbären-Spieler durfte dafür für zwei Minuten in die Kühlbox.
Einzig bei der Keilerei im Mitteldrittel zeigte er sein Können und gab die Strafen so, wie sie auch korrekt waren.
Note 5.

Fanstimmung:

Man merkt es so langsam auch auf den Rängen. Die Play-Offs kommen immer näher. Und die Stimmung wir von Spiel zu Spiel besser. Heute hatte sie schon Play-Off-Charakter. Natürlich war auch heute wieder eine gewisse Arroganz mit bei. Vor allem bei dem Schmähgesang gegen Hertha BSC:

"Hey, was geht ab, die Hertha steigt endlich ab, steigt endlich... Hey was geht ab..."
Aber auch die Nürnberger wurden auf die Schippe genommen. Die wurden im Spielverlauf im ruhiger. Also feuerten wir deren Team an. Ist ja eigentlich deren Aufgabe, aber wir sind ja nicht so...
Natürlich gab es auch noch einen Seitenhieb gegen den Sonderzug der Ice Tigers:

"Schade Nürnberg Sonderzug im A...."
Dann ging es auch noch gegen den Vereinsnamen der Ice Tigers:
"Und wie nennt ihr euch nächstes Jahr..."
Und zu guter Letzt:
"Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf"

Der einzige Nürnberger der für Stimmung sorgte, war das Maskottchen der Ice Tigers - Pucki. Der bekam sogar von den Eisbärenfans Applaus. Der ist ja auch einfach nur Klasse. Nach Spielende machte er noch die "La Ola" mit uns Fans. Und zwei, drei Vorwärtsrollen waren es dann auch noch. Man kann sagen, immer wo Pucki hin kommt, ist Stimmung und die Fans - egal ob Nürnberger oder gegnerische Fans - "lieben" ihn.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Rob Zepp (Eisbären/Torwart)
2. Laurin Braun (Eisbären/Stürmer)
3. André Rankel (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Eisbären-Heimspiel mit Tipp von mir:

Am Freitag bestreiten die Eisbären ihr letztes Hauptrundenheimspiel. Zu Gast sind dann die Krefeld Pinguine, die noch um einen Platz in den Pre-Play-Offs kämpfen. Wenn die Eisbären so auftreten wie in den beiden letzten Heimspielen, sollten sie das Spiel gewinnen.
Mein Tipp: 5:1

Ergebnisse vom 57. Spieltag



aktuelle DEL-Tabelle:
 

Samstag, 13. März 2010

57. Spieltag: Spitzenspiel in Berlin - Hannover gegen Mannheim

Morgen steht in der DEL der 57. Spieltag an. Dabei stehen sieben Spiele auf dem Programm.


Das Spitzenspiel steigt in der O2 World, wo die Eisbären Berlin (1.) die Thomas Sabo Ice Tigers (5.) empfangen. Nürnberg braucht dringend einen Sieg, denn sie wollen Heimrecht im Viertelfinale. Ein Punkt trennt sie derzeit von Platz Vier.
Die Ice Tigers verloren alle drei bisherigen Spiele in der O2 World.


Zu einer interessanten Paarung kommt es in der TUI-Arena, wo die Hannover Scorpions die Adler Mannheim empfangen. Die Niedersachsen sind Siebenter, die Kurpfälzer Achter. Beide schielen noch auf Platz Sechs, der zur direkten Play-Off-Quali berechtigen würde. Wahrscheinlich darf sich nur der Sieger noch berechtigte Hoffnungen machen.
Die Mannheim sind der Angstgegner der Scorpions auf eigenem Eis. 16 Niederlagen in 26 Spielen stehen zu Buche.

Außerdem kommt es morgen noch zu folgenden Paarungen:




Hamburg Freezers vs. Kölner Haie





Krefeld Pingiune vs. Grizzly Adams Wolfsburg





Augsburger Panther vs. ERC Ingolstadt




Iserlohn Roosters vs. Straubing Tigers






Kassel Huskies vs. DEG Metro Stars




56. Spieltag: Mannheim verliert - Vorentscheidung im Kampf um Pre-Play-Off-Plätze?

Die Adler Mannheim haben nach acht Siegen in Folge mal wieder verloren. Gegen den Tabellenletzten Kassel Huskies unterlagen die Kurpfälzer überraschend mit 3:5. Dabei verspielten die Adler eine 2:0-Führung.
Mannheim muss nun wieder um die direkte Play-Off-Quali bangen, denn der Rückstand auf Platz Sechs beträgt nun fünf Punkte.



Im Kampf um Heimrecht im Viertelfinale wird es immer enger. Den Zweiten und den Sechsten trennen nur noch drei Punkte. Die Zweitplatzierte DEG gewann locker mit 5:1 gegen Iserlohn. Joseph war zweimal erfolgreich. Die DEG hat 90 Punkte auf dem Konto.



Einen Punkt weniger weist der Dritte Wolfsburg auf (89/ gestern spielfrei). Ebenso einen Punkt Rückstand auf Düsseldorf hat Frankfurt, welche gegen die Eisbären verloren.



Fünfter mit einem Punkt Rückstand auf das Duo Wolfsburg/Frankfurt sind die Thomas Sabo Ice Tigers (88 Punkte). Sie gewannen gegen Hannover mit 5:2. Die Franken führten bereits mit 5:0, als sie ein paar Gänge runter schalteten. Björn Barta ragte mit zwei Treffern heraus.



Im Kampf um einen Platz in den Pre-Play-Offs ist wahrscheinlich schon eine Vorentscheidung gefallen. Augsburg gewann in Straubing mit 5:1 und hat als Neunter bereits sechs Punkte Vorsprung auf Platz 11. Bis zum 1:1 konnten die Tigers das Spiel ausgeglichen gestalten, danach zog der AEV davon.



Der Zehntplatzierte Köln hat das direkte Duell gegen Krefeld mit 2:0 gewonnen und den Vorsprung auf Krefeld (11.) auf vier Punkte ausgebaut. Jaspers und Marcel Müller trafen für die Haie.




Bilder vom Spiel der Eisbären gegen Frankfurt (12.03.2010)

Hier ein paar Bilder vom Spiel der Eisbären gegen Frankfurt. Sind leider nicht mehr geworden, weil dann der Akku nach ließ. Aber vom Spiel morgen gegen Nürnberg gibt es dann mehr Bilder.











3:2 - Laurin Braun führt Eisbären zum Sieg




3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
WalkersBärenNews#24:
Die Berliner Eisbären sind nicht zu stoppen. Am Freitagabend gewannen sie in der ausverkauften O2 World mit 3:2 gegen die Frankfurt Lions und bauten so den Vorsprung auf den Zweiten auf 24 Punkte aus.
Ein Mann stach bei diesem Spiel heraus, von dem man es gar nicht erwartet hätte. Laurin Braun war an allen drei Treffern beteiligt.

Bei den Hausherren fehlten fünf Stammspieler. Walker, Busch, Felski und Walser waren verletzt, Friesen gesperrt. So konnte Chefcoach Don Jackson nur auf drei Reihen zurückgreifen. Dabei war die Reihe Eins um L. Braun - Rankel - Pederson gestern die Auffälligste.

Es war ein ordentlicher Beginn beider Teams. Frankfurt hatte etwas mehr vom Spiel und ging folgerichtig in Führung. Dachten zumindest alle Zuschauer und auch die beiden Teams in der O2 World. Doch Schiri Steffen Klau fuhr zum Videobeweis. Dabei erkannte er, dass Jeff Ulmer den Puck per Hand ins Tor bugsiert hatte. Er gab folgerichtig das Tor nicht (14.).
Das schien die Hessen aus dem Konzept gebracht zu haben, denn die Eisbären gingen mit dem nächsten Angriff in Führung. André Rankel hatte geschossen, Lions-Keeper Ian Gordon konnte nur prallen lassen und Laurin Braun staubte zum 1:0 ab - sein 1. DEL-Tor (15.).
Fortan waren die Eisbären das bessere Team, erspielten sich gute Torchancen. Meist war an den gefährlichen Szenen die Reihe Eins beteiligt.
43 Sekunden vor der ersten Pause schlug es erneut im Gästetor ein. Diesmal war es anders als beim 1:0. Denn diesmal schoss Laurin Braun und André Rankel staubte ab - 2:0.

Das zweite Drittel bot gut anzusehendes Eishockey. Beide Teams suchten den Weg zum Tor. Doch die beiden Keeper Rob Zepp (Eisbären) und Ian Gordon (Frankfurt) ließen nichts zu. Als Zepp bereits geschlagen war, rettete das Aluminium. Und das gleich zweimal.
Ein Tor fiel dann im Mittelabschnitt aber doch noch. Und welche Reihe war wieder daran beteiligt? Richtig - die Reihe Eins. Laurin Braun passte zu Denis Pederson und der nahm den Puck volley und erzielte das 3:0.
Dabei blieb es dann im zweiten Drittel.

Im Schlussabschnitt schraubten die Eisbären einen Gang zurück, so kamen die Lions doch noch zum Torerfolg. Zehn Minuten vor dem Ende verkürzte Eric Schneider auf 3:1.
Frankfurt fortan mit vielen Angriffsbemühungen, doch die Eisbären waren fortan wieder konzentrierter. Die Hessen versuchten es kurz vor dem Ende mit sechs Feldspielern, nahmen ihren Torwart raus. Und das half auch. 70 Sekunden vor dem Ende verkürzte Nicholas Angell auf 3:2.
Sollte es noch einmal spannend werden? Nein, die Eisbären zitterten sich zu drei Punkten.

Fazit:
Lange Zeit sah es nach einem lockeren und souveränen Sieg der Eisbären aus. Doch am Ende machten sie es unnötig noch einmal spannend. Da fehlte dann die Konzentration, die man in den Play-Offs über volle 60 Minuten braucht. Heute ist es aber noch einmal gut gegangen.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war Steffen Klau. Er hatte erstaunlich wenig zu tun in einem Spiel, wo man eigentlich mit vielen Strafen gerechnet hätte. Aber insgesamt gab es nur vier Strafen (Drei EHC, Eine Frankfurt). Von daher konnte er nicht so viel falsch machen.
Note 1.

Fanstimmung:

Toller Support gestern gepaart mit einer gewissen Arroganz im letzten Drittel. Da sangen wir Fans schon wieder "Meister-Gesänge". Ist ja eigentlich nicht so schlimm, schließlich sind wir ja schon Meister - nämlich Vorrundenmeister. Insofern darf uns das gestattet sein...

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Laurin Braun (Eisbären/Stürmer)
2. André Rankel (Eisbären/Stürmer)
3. Denis Pederson (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Eisbären-Heimspiel mit Tipp von mir:

Bereits morgen findet das nächste Spiel in der O2 World statt. Gegner sind dann die Thomas Sabo Ice Tigers. Die werden von rund 1100 Fans unterstützt, die per Sonderzug anreisen. Endlich mal wieder richtig tolle Stimmung von Anhängern beider Teams in der Arena.
Ich rechne mit einer engen Partie, denn für Nürnberg geht es noch um was.
Mein Tipp: 4:3